Jazznoten – Klavier spielen swingend lernen mit guter Laune und Niveau

Jazznoten für Klavier – einige Vorschläge

  1. Die Jazzmethode für Klavier – Solo: Skalen – Improvisation – Artikulation. Band 2. Klavier. Ausgabe mit CD
  2. Die Jazzmethode für Klavier: Voicings – Akkorde – Begleitung. Band 1. Klavier. Ausgabe mit CD.
  3. Das Jazz Piano Buch, Levine: Klavier. Lehrbuch.
  4. Die Barpiano-Schule – Band 1: Techniken des stilvollen Entertainment-Pianos (inkl. Download). Musiknoten für Klavier.
  5. Blues Piano: Blues-Schema – Blue Notes – Improvisation. Band 1. Klavier. Ausgabe mit CD. (Modern Piano Styles)
  6. Jazz Piano: Harmonik, Technik, Improvisation. Band 2. Klavier. Lehrbuch mit CD. (Modern Piano Styles)
  7. Jazz Piano Lernen Lehr-DVD Enrico Pieranunzi Jazz Piano A Melodic Approach Video Jazz-Piano Improvisation Noten Akkorde Technik Harmonik Jazz-Theorie Unterricht Workshop Übungen Spielen Jazzpiano Jazz Klavier
  8. Jazz Piano: Harmonik, Technik, Improvisation. Band 1. Klavier. Lehrbuch mit CD. (Modern Piano Styles)
  9. Klavier Piano Lehr-DVD Jean-Michel Pilc Piano Playing Transcending The Instrument Video Klaviertechnik Klavierüben Klavierschule Klavierspielen Jazz-Piano Improvisation Technik Harmonik Lernen Unterricht Übungen Jazz Klavier Spielen Jazzpiano Jazzklavier

Weitere Vorschläge z.B. Popgeige

Musikalischer Zauber aus Aserbaidschan

Hiddingsel. Mit einem zauberhaften Konzert der Pianistin Sona Jafarova wurde für über 130 Besucher der Samstgabend im Haus der Klaviere Gottschling zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art.

Mit feinstem Jazz wurden die Liebhaber handgemachter Musik nach Aserbaidschan entführt, in die Heimat der Pianistin, Komponistin und Sängerin.

Zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer gelegen ist dieses Land immer eine Nahtstelle verschiedener Zivilisationen, Nationen und Kulturen gewesen. Bei „Land of Fire“ zeigte sich dies in ganz markanter Weise.

Der schottische Saxophonist Malcolm Duncan bereicherte den wohlausgewogenen Ensembleklang um Elemente, die an seine Zeit mit Ray Charles und Chaka Khan erinnerten.

Den renommierten Münsteraner Kontrabassisten Alex Morsey kennt man bestens durch seine Konzerte mit Jan Klare und Jean-Claude Séférian. Er gab dem Quartett den passenden Grund, auf dem sich die musikalischen Ideen bestens entfalten konnten.Der international in der Jazzszene geachtete Schlagzeuger Sebastian Netta glänzte mit punktgenauem Spiel. Die in sich verschobene Rhythmik der folkloristischen Elemente im Spiel von Sona Jafarova schienen ihm sehr am Herzen zu liegen. Bei „A Velvet moon of Baku“ setzte sich diese Mixtur der Kulturen wunderbar fort.Wie stark die westliche Musik ihren Einfluss auf die Empfindungswelt von Sona Jafarova ausgeübt hat, wie sehr sie von dieser Musik durchdrungen wurde, zeigte sich bei ihrer eigenen Weiterentwicklung des „Von fremden Ländern und Menschen“ aus den Kinderszenen op. 15 von Robert Schumann. Für die versierte Konzertpianistin gab es keine spieltechnischen Grenzen, sie konnte sich bei sensibel eingesetzter Virtuosität ganz den musikalischen Inhalten widmen.Ob sie sich bei „Blue Angels“ einem Thema des deutschen Kirchenliedes „Großer Gott, wir loben Dich“ aus dem Jahre 1771 bediente oder beim „Arabesque Blues“ Zitate von Robert Schumanns „Arabesque op. 18“ einfließen ließ, immer erspürte sie mit Esprit und Leidenschaft die Welt jenseits des reinen Notentextes. Im direkten Kontakt zu ihren musikalischen Weggefährten ging es in mitreißende Jazz-Improvisationswelten.

Nach der Pause ging es dann orientalisch märchenhaft weiter. Sebastian Netta präsentierte sich nicht nur als ausgezeichneter Musiker, sondern auch als feinsinniger Poet. Seine Märchensuite ließ die Welt des Orients lebendig werden, zwischen Prinzen, Kalifen und Großvesiren erlebte man eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte.
Sona Jafarova ließ ,in der Tracht ihrer Heimat diese Märchenstunde zu einem Fest für alle Sinne werden. Man lauschte den Worten, genoss die in Musik gefassten Bilder und vergaß Raum und Zeit. Folkloristische Elemente aus Abend- und Morgenland verbanden sich, schufen eine fantastische Brücke zwischen den Kulturen.

VON AXEL ENGELS

 

 

 

 

 

Musikschule Preludio gibt Sommerkonzert der Extreme

Das traditionelle Semesterabschlusskonzert

 im Alten Rathaus mit einer bunten Schar vorspielender SchülerInnen stimmte das Publikum auf den Sommer ein.

Sommerkonzert der Extreme

Die besagte Schar bestand diesmal aus 23 Klavierschülern im Alter von 6 bis 17 Jahren, deren Spielerfahrung zwischen sage und schreibe 4 Monaten und 5 Jahren liegt. Ursprünglich geplant waren 30, so viele wie nie zuvor. Damit fingen die Extreme schon an. Klar, dass man die Leistungen dieser Schüler alle unterschiedlich bewerten muss. So hat beispielsweise Jan Bernd Kruth (10, er spielte die Comptine „L´après midi“ von Yaan Tiersen) bereits mit 5 Jahren angefangen Klavier zu spielen.

Musikschulleiter und Klavierdozent Jacek Stam nimmt die Bewertung der Schüler sehr ernst. 12 Kriterien stellt er für Semesterprüfungen in seinem Fach auf, darunter künstlerisches-emotionales Spiel, melodisches Spiel, Phrasierung, aber auch Verhalten auf der Bühne, Auf-und Abgang. „Die Schüler sollen sich verbeugen, sonst kriegen sie keinen Applaus“ meinte Stam scherzhaft.

Und tatsächlich verbeugte sich jeder der 23 jungen Pianisten, alle wahrten die Form und spielten souverän ohne in Panik zu geraten. Und auch noch nie hatten insgesamt neun von ihnen ihre Semesterprüfung – am vergangenen Mittwoch – mit Auszeichnung bestanden. Sie alle bekamen von Jacek Stam ihr Zeugnis überreicht und reihten sich in das bunte und vielfältige Klavierrepertoire ein. Es reichte von von „Regenbogen“ und anderen beliebten Kinderstücken John Wesley Schaums bis zum Rondo Allegro von Ludwig van Beethoven (Julius Maetzig, 22,1 von 25 Punkten, Note 1-) und der Sonatine C-Dur von Clementi (Nabila El Arbi, 24,5 Punkte, Note 1).

Der in diesem Semester Höchstprämierte, der erst 7-jährige Marc Hofschneider (24,3 Punkte) konnte leider nicht vorspielen, da er sich kurz nach der Prüfung beide Hände gebrochen hatte. Auch der Gitarren- und Bassdozent Stephan Lucka war durch einen Sportunfall verhindert. Dass es auch Schüler gab, die sich mit fadenscheinigen Argumenten noch am Sonntagmorgen „abgemeldet“ hatten, verschwieg Jacek Stam nicht und richtete zugleich einen Appell an die anwesenden Eltern. Eltern sollten hinter der Musiktätigkeit ihrer Kinder stehen und sie nicht nur zum Unterricht anmelden, damit sie „Spaß hätten“. Wenn regelmäßiges Üben zum Erfolg führe, zum Beispiel bei Vorspielen, dann hätten auch alle Beteiligten Spaß, sonst führe der Unterricht nirgends hin.

Und Spaß hatten die sehr begeisterten Eltern und Schüler im Saal nicht zu knapp. Sie mußten allerdings auch 3 Stunden extreme Schwüle ertragen, genau zwischen Sonnenschein und Platzregen. Dafür wurden sie reichlich belohnt. Das Thema „Extreme“ griffen Jacek Stam und Gesangsdozent Matthias Ortmann gleich beim allerersten Beitrag auf: „I go to extremes“ von Billy Joel.

Die Gesangsklasse unter Ortmanns Leitung war ebenfalls noch nie so zahlreich und vielfältig vertreten. Mit „Persönlichen Perlen aus Pop und Jazz“ angekündigt, brachte etwa Puneh Lotfi das weitgehend unbekannte „C´est le bon“ von Supertramp zu Gehör. Tatjana Rüter und Annabell Pahlke legten mit ungeheurer Energie den Schwerpunkt auf Avril Lavigne („Complicated“) und Tatjana widmete ihrem Freund noch das gefühlige „Everytime we touch“. Zuletzt erntete Michael Niepötter (20) mit dem Bossa „Watch what happens“ plus Improvisation frenetischen Applaus.

Matthias Ortmann begleitete meist seine Schüler auf den Tasten und sang Background.
Und auch die zweite Klavierdozentin der Musikschule Preludio, Sona Jafarova, konnte mit einer Etüde von Rachmaninov begeistern.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es im Januar 2009 wiederum ein abwechslungsreiches Semesterkonzert geben wird, sowie eine eigene Semesterprüfung für Gesang. Und Daniela Hofschneider wird bei Preludio ab August eine Violinklasse eröffnen. [Fotogalerie]

Preludio spielt und singt zum dritten Advent

Voller Saal, beeindruckende Darbietungen und begeisterte Familien beim Winterkonzert der Halterner Musikschule (16.12.07. )

Winterkonzert der Musikschule Preludio

Haltern. Es ist bereits Tradition bei der Musikschule Preludio unter Leitung von Jacek Stam, zwei Schülerkonzerte im Jahr zu veranstalten. Nach Juni 2007 war auch diesmal am Nachmittag des 3.Advent ein buntes Programm im Alten Rathaus zu hören.

Der Saal war voller Kinder, Jugendlicher, Eltern und Verwandte, die hoffnungsvolle Solisten, neue Lehrer und neue Akzente in der musikalischen Zusammenarbeit miterlebten. Nicht weniger als 20 junge Klavierschüler präsentierten sich diesmal, von denen 4 ihre Semesterprüfung am 13.12. mit mindestens 21 von 25 Punkten gemeistert hatten. Alle nahmen von ihrem Lehrer Jacek Stam ihr Zeugnis entgegen und natürlich den Applaus des Publikums. Das beste Ergebnis errang Henrike Fry mit 22,5 Pkt.

Aber auch ganz junge SchülerInnen, 5 Jahre alt oder mit einem Monat Spielerfahrung, fanden den Mut vorzuspielen und die Anerkennung war ihnen gewiss.

Am häufigsten zu hören, besonders bei den Neulingen, waren diesmal wieder Kompositionen von John Wesley Schaum, neben Yaan Tiersen, Aram Chatchaturjan, Grieg und Debussy. Mit letzterem eröffnete der „Senior“ der Klavierschüler, Clemens Bernemann (17) souverän die zweite Programmhälfte.

Zwischen den Klavierdarbietungen waren die neuen Lehrer der Musikschule Preludio an der Reihe. Sona Jafarova aus Aserbaidschan, frischgebackene Absolventin der Musikhochschule Münster, wird Jacek Stam ab Februar 2008 im Fach Klavier „entlasten“. Sie begeisterte mit zwei Improvisationen, die ihrer Heimat gewidmet waren.

Stephan Lucka, zuständig für Gitarre und Bass, begleitete sich auf einem 5-saitigen Bass auch selbst zu seiner Eigenkomposition „Don´t look at me“, die intim und eindringlich anrührte.

Erstmals präsentierte sich bei diesem Preludio-Schülerkonzert auch die Gesangsklasse, die Matthias Ortmann leitet. Wie Stephan Lucka Absolvent des Conservatoriums Enschede, brachte er Schülerinnen im Alter von 12 bis 21 Jahren auf die Bühne, mit dem Schwerpunkt Popgesang, und unterstützte sie mit Tasten- und Percussionspiel.

Sanft-melancholisch (Lea Buttgereit mit „My immortal“ oder energisch-soulig (Tatjana Rüter mit „If I ain´t got you“, sie begleitete Steffen Timte) – jedes Lied offenbarte viel Talent und eine schon erkennbare persönliche Note.

Auch Duette gab es – Tatjana Rüter mit Annabell Pahlke zu „Funkelperlenaugen“ und Matthias Ortmann selbst mit Nadja Fischer zu Peter Gabriels „Don´t give up“. Diese intim-melancholische Ballade brachte sogar Tränen hervor.

Nachdem Stephan Lucka hier am Bass eingestiegen war, brachte die gesamte noch anwesende Lehrerschaft als Band mit „With a little help from my friends“ das Konzert zu einem krönenden Abschluss. Nadja Fischer und zwei Backgroundsängerinnen priesen die Freundschaft vokalistisch.

Alle Schüler, Lehrer und Verwandte waren voll des Lobes über das, was es zu hören gab und fanden das Konzert äusserst gelungen.

Und Jacek Stam plant noch mehr: „Wir wollen einmal alle drei Monate in Altenheimen Konzerte mit unseren besten Schülern gestalten. Zu den Menschen, die Musik lieben, aber keine Veranstaltungen mehr auswärts besuchen können, kommen wir selbst. Ich bin sicher, sie werden sich sehr freuen.“Das erste Ereignis dieser Art ist für Ende Februar im Altenheim St.Sixtus geplant.

Auch werden in Zukunft sicher die verschiedenen Lehrer und Instrumente bei Preludio öfter zusammenarbeiten. Man darf noch auf etliche schöne Konzerte gespannt sein, wenn sie so laufen wie dieser musikalische dritte Advent.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team der Stadtagentur und allen Helfern, Spendern und Aktiven, die zusammen mit Katharina und Jacek Stam dieses Konzert möglich gemacht haben.