Musik macht klug

Ein Musikpädagoge aus Münster sagt: Wer musiziert, tut auch dem Körper einen Gefallen

Von Edda KleppMünstersche Zeitung, 29.12.2012

MÜNSTER. „Wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder“, dichtete bereits im Jahre 1804 Johann Gottfried Seume. „Wo man singet, wird kein Mensch beraubt.“ Dass Musizieren der Seele gut tut, wusste man schon damals. Aber dass Singen messbar die schulischen Leistungen verbessert, dafür liefert jetzt die moderne Wissenschaft und Pädagogik Erkenntnisse.

„Singen befreit Kinder und steigert die Konzentration, um Leistungen besser abzurufen“, sagt Dr. Walter Lindenbaum von der Uni Münster.

Seit 1995 lehrt und wirkt er am Institut für Musikpädagogik. Als ehemaliger Musiklehrer blickt er auch auf eigene praktische Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zurück. Mehrere Musicals brachte er mit jungen Leuten auf die Schultheaterbühne. Auch mit dem Theaterlabor der Universität in Münster hat er zusammen gearbeitet.

„Wenn wir mehr sängen, ginge es uns besser“, so Lindenbaum, „denn singen ist eine Tätigkeit, die den gesamten Körper beansprucht.“ Vor allem der Stimm- und Atemapparat, aber auch verschiedene Muskelgruppen würden beim Singen in besonderer Weise gefordert. „Man spürt die Musik körperlich“, sagt der Musikpädagoge. Das wirke sich auch auf die Psyche aus. Ein gutes Baugefühl sei dabei ein passendes Stichwort. In diesem Sinne sei eine organische Wirkung auch im übertragenen Sinne zu verstehen.

Stress wird abgebaut

Davon war auch sein Kollege Hans Günther Bastian (1944-2011) überzeugt. Seine These „Musik macht klug“ fußte auf empirischen Langzeitstudien. In Untersuchungen hatte er nachweisen können, dass beim Hören von Musik, vor allem aber beim gemeinsam Singen das Stresshormon Cortisol abgebaut werde. Gleichzeitig stoße der Körper eine hohe Konzentration an Glückshormonen aus.

Eine große Chance für Schulen sieht Dr. Lindenbaum im Bereich des Musicals und des Musiktheaters. Hier kämen unterschiedliche Ausdrucksformen zusammen. Die positiven Effekte des Musizierens und Singens würden zudem dort auch noch mit weiteren Kompetenzen verknüpft. „Viele meiner ehemaligen Schüler erinnerten sich nicht auf Anhieb an den Unterricht, sondern vor allem an gemeinsame Aufführungen“, berichtet er. „Das sind einschneidende Erlebnisse.“ Die Schüler erfuhren sich und andere bei einem solchen Vorhaben vollkommen neu und anders. Sie wurden selbstbewusster und erlernten soziale Kompetenz. „In meinen Projekten waren die Jahrgangsstufen 5 bis 13 vertreten“, so Lindenbaum. Die gemeinsame Erfahrung in der Gruppe stehe dabei im Mittelpunkt.

Gehirnentwicklung

Die Kunst des MusizierensDer Musiker und Mediziner Professor Eckart Altenmüller beschäftigt sich seit Jahren mit dem Einfluss von Musik auf die Gehirnentwicklung. Bei Pianisten konnte er eine gesteigerte Synapsenbildung nachweisen. Der Grund dafür läge in der besonderen Nutzung des Gehirns beim Musizieren, erklärt Dr. Lindenbaum dieses Phänomen. „Bei Musikern werden Areale im Gehirn anders verknüpft als bei anderen Menschen“, sagt er. Dies beträfe vor allem die Bereiche Sinneswahrnehmung und Bewegung.

Dass bei den statistischen Erhebungen zur Verknüpfung von Intelligenz und Musik auch die soziale Herkunft eine Rolle spielt, kann Dr. Walter Lindenbaum nicht von der Hand weisen. „Nach wie vor kommen vor allem Kinder aus Akademikerfamilien schon früh mit Musik in Berührung“, sagt er.

Singen sei gesellschaftlich sehr belastet, stellt Dr. Lindenbaum fest: „Man mag es nicht tun.“ Dabei lägen sprechen und singen vom Ursprung her sehr dicht beieinander. „Bei ganz kleinen Kindern kann man das beobachten, die ganz unbewusst vor sich hin singen“, erläutert er. Während des Singens verarbeiteten Kinder ihre Erlebnisse und Gefühle. Ihr Lallen unterscheide noch nicht zwischen dem gesungenen und dem gesprochenen Wort. Oft genug wird der ungezwungene Umgang mit der eigenen Stimme und musikalischen Ausdruckskraft jedoch durch gesellschaftliche Normen unterbunden. Dies sei eine kulturelle Trennung. „Viele haben beim Singen das Gefühl, sich zu entäußern. Dabei tun wir das beim Sprechen auch, nur da sind wir es gewohnt“, sagt Lindenbaum.

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Edda Klepp, Foto: Kathrin-Marén Enders

Edda Klepp lebt und arbeitet in Münster als Regisseurin und Autorin. In ihrer Arbeit ist es ihr stets ein Anliegen, Unterhaltung und Bildung zu vereinbaren. Kunst ist für sie ein unbedingtes Mittel zur Reflexion gesellschaftlicher Problemzonen, aber sie darf und soll auch Spaß machen! Ihr Artikel zum Thema „Musik macht klug“ erschien im Dezember 2012 in der Münsterschen Zeitung.

Siehe:


Heartliners: Die halbe Wahrheit über Richard Lonin...Heartliners: Die halbe Wahrheit über Richard Loning
von Edda Klepp (Autor), Lena Hesse (Illustrator)

Kurzbeschreibung: Der junge und unbedarfte Richard Löning wird auf der Bühne des Dinkelsbühler Schauspiels quasi vom Fleck weg entdeckt und bekommt wenig später die Hauptrolle in einer romantischen Bestseller-Verfilmung. An der Seite der anämischen Romanfigur Stella spielt er den sensiblen Zombie Roy, den Traum aller 13-jährigen Mädchen und deren Mütter. Der Film wird zum Kassenschlager und Richard über Nacht zum Star. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht dieses unsichtbare Frettchen, das ihm ständig mit sinnfreien Kommentaren in den Ohren liegt, sowie seine Co-Darstellerin Julia, zu der er sich geradezu magisch hingezogen fühlt, obgleich er sie doch eigentlich gar nicht riechen kann. Auch sein älterer Bruder Wolfram, ein narzisstischer Dramaturg und Frauenschwarm, macht Richard das Leben schwer. Schnell fühlt sich Richard von den Mühlen Hollywoods zermahlen und gerät in eine tiefe Krise. Der Roman »HEARTLINERS – Die halbe Wahrheit über Richard Loning« bietet einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik. Die Wirklichkeit beginnt jetzt!


Siehe auch: Büchertipps – Fachbücher

 

 

 

 

 

Musikunterricht für Einsteiger aller Altersstufen – neue Kurse

Frühförderung Musikunterricht bei Preludio

Blüthner Flügel in Raum Nr. 1

Musikwichtel – Krabbelgruppe Vormittags für die ganz Kleinen ab 8 Monaten
Früherziehung – Vor- und Nachmittags (Brainin-Methode „Die Entwicklung der musikalischen Intelligenz bei Kindern“) ab 2 Jahren an.

Beide Methoden schulen in altersgerechter Form und in Kleingruppen bis 6 Kinder die aktive Wahrnehmung musikalischer Vorgänge. Lieder, Gedichte, Reime und Tonfolgen kombiniert mit Farben, Bewegung und Geräuschen wecken die Wahrnehmung der Musik über möglichst viele verschiedene Sinne. Die Brainin-Methode bildet zudem eine hervorragende Grundlage für den späteren Instrumentalunterricht, da wesentlichen Elemente wie Notenschrift, Phrasierung und Melodieverlauf nebenbei vermittelt werden.

Völ­lig un­ab­hän­gig von den Teil­nah­me an der Früh­för­de­rung kön­nen Kin­der ab ca. 4 Jah­ren mit dem In­stru­men­tal­un­ter­richt (Blockflöte, Gesang, Gitarre, Klarinette, Klavier, Querflöte, Saxophon, Violine, Violoncello) be­gin­nen.

Der Beginn oder Wiedereinstieg in den Musikunterricht steht auch Erwachsenen und Senioren (Vor- und Nachmittags) offen. Neben der entspannenden Wirkung des Musizierens für gestresste Berufstätige und Eltern ist der positive Einfluss des Spielens auf die Gehirnaktivität im Alter besonders anzumerken. Preludio verfügt über eine spezielle Sammlung von Unterrichtsstücken für die ältere Generation.

Wenn Sie in Umgebung Haltern am See wohnen: Dülmen, Buldern, Lüdinghausen, Marl, Dorsten, Olfen, Recken, Recklinghausen, berechnen Sie die Route hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Musikwichtel zum Solisten

21.04.12 LokalLust – Text: Irene Stock, Fotos: Jürgen Rustemeyer
Vom Musikwichtel zum Solisten PDF Download

Das absolute Gehör in den „Babyschühchen“ fördern. Vom Musikwichtel zum SolistenDas absolute Gehör in den „Babyschühchen“ fördern

Musikschule „Preludio“ unterrichtet nach der Brainin-Methode

Vom Musikwichtel zum SolistenVom Musikwichtel zum Solisten – LokalLust 21.Apr,12

Sie sitzen rund um den Flügel im Pfarrheim St. Antonius, fünf Jungs, zwei Mädchen. Alle im Kindergartenalter. Sie halten Holztafeln mit Notenlinien in der  Hand. Auf den kaum sichtbaren Fäden lassen sich schwarze und weiße Knöpfe auf die richtige Notenlinie schieben. Schlägt Jacek Stam einen tiefen Ton an, schieben die Kinder eine Note auf die unterste Linie der Tafel, schlägt er eine hohe Note an, rutscht eine zweite Note nach oben. Bis maximal zehn Noten, die Kinder nennen sie „Könige“, werden so über die Brainin-Tafel verteilt. Jacek Stam klopft den Rhythmus mit dem Schuh, dann geht er in einen Sprechgesang über: „ra ra ra ra – ra so.“ Und fragt: „Was für ein Lied ist das? Julius ruft:  „Hoppe, hoppe Reiter.“ Stimmt. „Die Kinder sind zwischen vier und sechs Jahre alt und können bereits nach drei bis fünf Monaten Töne unterscheiden. Dank der Brainin-Methode. Das hört sich nach „brain“, Englisch für Gehirn, an, hat aber damit nichts zu tun. Die Methode wurde von dem russischen Musikwissenschaftler Valeri Brainin entwickelt. Brainins Methode der musikalischen Früherziehung schult bereits bei Kindern ab 3 Jahren das musikalische Empfinden für Tonhöhen, Tonfolgen und Rhythmen über Hör, Seh- und Tastsinn und zielt auf den Erhalt des frühkindlichen absoluten Gehörs. Ganz nebenbei erlernen die Kinder gehörte Töne dem Klavier und dem Notensystem zuzuordnen und bekommen so eine fundierte Grundlage für das spätere Erlernen von Instrumenten.

Vor sieben Jahren gründeten Jacek und Katharina Stam ihre Klavierschule „Preludio“. Sie war 2005 dritte in Deutschland, die das Prädikat „Brainin-Musikschule“ erhielt und ihre Schüler nach dieser Methode unterrichten darf – und kann. Die Schulung der musikalischen Wahrnehmung mit der Methode von Valeri Brainin (GUS – ansässig in Hannover) ist nicht nur Basis der musikalischen Vorschule, in der inzwischen 80 Kinder unterrichtet werden. Die Methode findet Eingang in alle Unterrichtsfächer – Klavier, Stimmbildung, Gitarre, Akkordeon und Trompete. Um das zu gewährleisten, haben alle Musiklehrer bei Preludio eine besondere Ausbildung an der führenden Brainin-Musikschule in Hannover abgeschlossen.

„Preludio“ hat ein vielfältiges Angebot vom Einzelunterricht über die musikalische Früherziehung bis hin zum „Musikwichtel“. Dort können Eltern mit ihrem Nachwuchs von acht Monaten an Kinderlieder erlernen und den ersten Kontakt zur Musik herstellen. „ Die ersten musikalischen Erfahrungen sind enorm wichtig“, sagt Stam. Deshalb sollten Eltern nicht darauf verzichten – selbst wenn sie nicht so begabt sind. „Jedes Kinder wird mit dem gleichen musikalischen Talent geboren, hat ein absolutes Gehör“, sagt er. Damit es nicht verloren gehe, müsse es bereits in den „Babyschühchen“ gefördert werden.

Der Unterricht beginnt stets spielerisch. Elemente der Musiksprache werden mit Hilfe von Märchen und Abzählreimen dargestellt. Jacek Stam erzählt Geschichte vom Bäcker, dessen Backofen das ganze Brot frisst. Bereits im ersten Unterricht ist jedes Kind sofort in der Lage, mehrteilige Aufgaben im Spiel zu lösen. Dabei werden die einzelnen Elemente in ihrem Gesamtzusammenhang betrachetet: Die Kindern lernen nicht Viertel-, halbe und ganze Noten, sondern rhythmisch zusammenhängende Ausdrücke. Nicht ein einzelner Ton, sondern eine musikalische Phrase steht im Vordergrund. Tonstufen werden zunächst anhand einfacher Kinderlieder geübt und dann in Beziehung zum Grundton gesungen. Auf diesem Wege entwickelt und fördert Stam bei den Kindern bereits in der Anfangsphase des Musikunterrichts ein Gefühl für Tonalität und Harmonie Diese Erfolge von Anfang an motivieren die Kinder zum weiterlernen. „Mit dieser Basis ist es ganz einfach, später auf ein Instrument umzusteigen“, so der Halterner.

Jacek Stam ist überzeugt, dass Kinder von der Brainin-Methode profitieren. Er erzählt vom guten Körpergefühl“, das einem das Singen verschaffe, dem Einüben von Rhythmus und Disziplin, dem Gefühl für die Gruppe und für sich selbst – „die Brainin-Methode ist eine Schule fürs Leben“, so sein Fazit. Doch auch, wenn das in diesem frühen Stadium der Kindheit verpasst worden sei, sei es nie zu spät, um mit der Musik anzufangen, lacht er.

Text: Irene Stock


 

 > Infokasten
Für Jacek Stam (60) ist das Jahr 2012 ein Jubiläumsjahr: Genau 40 Jahre ist es her, dass der gebürtige Pole seinen ersten Auftritt beim Studentenfestival in Krakau /Polen hatte – und sofort mit einem zweiten Preis ausgezeichnet wurde. Vor 20 Jahren kam er nach Haltern am See, wo er zunächst zehn Jahre in einer Musikschule unterrichtete. Am 4. Januar 2005 gründete er zusammen mit seiner Ehefrau Katharina eine eigene Musikschule. Parallel leitet er drei Chöre: den Shantychor Haltern und seit 2007 die „Chorvereinigung Haltern am See“, eine „Fusionschor“ aus den beiden Chören „MGV Frohsinn 1900“ und „Männerchor von 1921“.

Brainin-Musikschule Preludio
Jacek Stam
Lohstraße 38
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 168217
E-Mail: info (et) preludio.biz
Web: www.preludio.biz

Wie einzigartig ist der Mensch? Die Evolution des Geistes…

Die Evolution des Geistes, der Intelligenz und des BewusstseinsDie Evolution des Geistes, der Intelligenz und des Bewusstseins

Die Evolution des Geistes und die Entstehung von Intelligenz und Bewusstsein sind überaus spannende Themen. Was ist Intelligenz? Wo beginnt sie? Schon beim Einzeller? Erst bei den Wirbeltieren? Wie muss ein Gehirn beschaffen sein, das höhere kognitive Leistungen hervorbringt? Wie sind in der Evolution Geist und Bewusstsein entstanden? Ist der Mensch einzigartig? Worin genau unterscheidet sich unsere Art von anderen intelligenten Tieren?

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth zählt zu den angesehensten Neurowissenschaftlern Deutschlands. Er hat zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, u.a. „Kopf oder Bauch? Zur Biologie der Entscheidung“, „Lernen und Gehirn: Der Weg zu einer neuen Pädagogik“, „Entmoralisierung des Rechts. Maßstäbe der Hirnforschung für das Strafrecht“. Er ist außerdem Präsident der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Mitgründer der Roth GmbH, Applied Neuroscience. Im Dezember 2011 erhielt Gerhard Roth das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Der komplette Vortrag:

  1. Wie einzigartig ist der Mensch?
  2. Lernverhalten und Werkzeuggebrauch
  3. Selbsterkennen, Wissen und Nichtwissen
  4. Die Sprache
  5. Das Gehirn (1)
  6. Das Gehirn (2)
  7. Die Intelligenz des Menschen
  8. Die Intelligenz der Vögel
  9. Nahtod-Erlebnisse, Telepathie und außerkörperliche Erfahrungen
  10. Das Resümee

Seine Forschungsgebiete an der Universität Bremen:

  • neurobiologische Grundlagen des Sehens und der visuellen Verhaltenssteuerung bei Wirbeltieren;
  • neurobiologische Grundlagen der emotionalen Verhaltenssteuerung;
  • Entwicklungsneurobiologie
  • theoretische Neurobiologie und Neurophilosophie.

http://www.ifh.uni-bremen.de/
http://ans-roth.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Roth_%28Biologe%29
http://www.urania.de/

 
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Kurze Biografie:
Gerhard Roth (* 15. August 1942 in Marburg) ist ein deutscher Biologe und Hirnforscher.

Ausbildung
Roth studierte nach dem Besuch des humanistischen Friedrichs-Gymnasium in Kassel von 1963 bis 1969 als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes in Münster und Rom zunächst Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. In diesem Fach promovierte er 1969 mit einer Arbeit über den Marxisten Antonio Gramsci. Anschließend absolvierte Roth ein Studium der Biologie, u. a. in Berkeley (Kalifornien), das er 1974 an der Universität Münster mit einer zweiten Promotion in Zoologie beendete. [mehr]