Semesterprüfung Gesang

…und wieder Semesterprüfung

…und wieder Semesterprüfung
Geprüft wird im Fach Gesang unter der Dozentin Yuan Yuan Lu.
Klavierbegleitung: Jacek Stam

Die Semesterprüfung bei Preludio ist keine Verpflichtung.
Prüfer: Daniela Hofschneider-Zoldan, Sona Jafarova und Jacek Stam

 

 

 

Winterkonzert 2014 bei Preludio

Winterkonzert bei Preludio Januar 2014


Die Musikschule Preludio hat wie immer am letzten Sonntag im Januar (26.01.2014) das neue Jahr mit viel Musik sowie Kaffee und Kuchen willkommen geheißen. Im Pfarrheim St. Laurentius trafen sich Schüler, Familien und Lehrer, um in gemütlicher Atmosphäre zwei gesellige Stunden zu verbringen.

Natürlich standen die musikalischen Fortschritte der jungen Pianisten, Sänger, Geiger und einer Gitarristin im Fokus. So überreichte Jacek Stam zwischen den Beiträgen Zeugnisse an diejenigen, welche sich in den letzten Wochen einer Kommission zur Semesterprüfung gestellt hatten. Das durchweg gute Abschneiden ist Lohn für die geleistete Arbeit sowie Ansporn für die Zukunft.

Die Darbietungen des Nachmittags boten dem Publikum einen spannenden Querschnitt durch alle Alters- und Schwierigkeitsstufen. Von der fünfjährigen Pianistin, die schon mit großem Selbstbewusstsein ihr Kinderlied präsentierte, bis zur Abiturientin, die mit einer wunderschönen Opernarie das Publikum begeisterte, war alles dabei.

Heimliches Highlight war wie bei jedem Konzert der Musikschule Preludio die Pause. Katharina Stam bewirtete wie gewohnt die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen, während Jacek Stam gemeinsam mit Kathrin Kweseleit, Michael Fischer und dem neu ins Kollegium der Schule eingestiegenen Lehrer Ingo Ihlenfeld Cuñado (sax) Jazz-Standards zum Besten gab.  -Daniela Hofschneider-Zoldan

Musik macht klug

Ein Musikpädagoge aus Münster sagt: Wer musiziert, tut auch dem Körper einen Gefallen

Von Edda KleppMünstersche Zeitung, 29.12.2012

MÜNSTER. „Wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder“, dichtete bereits im Jahre 1804 Johann Gottfried Seume. „Wo man singet, wird kein Mensch beraubt.“ Dass Musizieren der Seele gut tut, wusste man schon damals. Aber dass Singen messbar die schulischen Leistungen verbessert, dafür liefert jetzt die moderne Wissenschaft und Pädagogik Erkenntnisse.

„Singen befreit Kinder und steigert die Konzentration, um Leistungen besser abzurufen“, sagt Dr. Walter Lindenbaum von der Uni Münster.

Seit 1995 lehrt und wirkt er am Institut für Musikpädagogik. Als ehemaliger Musiklehrer blickt er auch auf eigene praktische Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zurück. Mehrere Musicals brachte er mit jungen Leuten auf die Schultheaterbühne. Auch mit dem Theaterlabor der Universität in Münster hat er zusammen gearbeitet.

„Wenn wir mehr sängen, ginge es uns besser“, so Lindenbaum, „denn singen ist eine Tätigkeit, die den gesamten Körper beansprucht.“ Vor allem der Stimm- und Atemapparat, aber auch verschiedene Muskelgruppen würden beim Singen in besonderer Weise gefordert. „Man spürt die Musik körperlich“, sagt der Musikpädagoge. Das wirke sich auch auf die Psyche aus. Ein gutes Baugefühl sei dabei ein passendes Stichwort. In diesem Sinne sei eine organische Wirkung auch im übertragenen Sinne zu verstehen.

Stress wird abgebaut

Davon war auch sein Kollege Hans Günther Bastian (1944-2011) überzeugt. Seine These „Musik macht klug“ fußte auf empirischen Langzeitstudien. In Untersuchungen hatte er nachweisen können, dass beim Hören von Musik, vor allem aber beim gemeinsam Singen das Stresshormon Cortisol abgebaut werde. Gleichzeitig stoße der Körper eine hohe Konzentration an Glückshormonen aus.

Eine große Chance für Schulen sieht Dr. Lindenbaum im Bereich des Musicals und des Musiktheaters. Hier kämen unterschiedliche Ausdrucksformen zusammen. Die positiven Effekte des Musizierens und Singens würden zudem dort auch noch mit weiteren Kompetenzen verknüpft. „Viele meiner ehemaligen Schüler erinnerten sich nicht auf Anhieb an den Unterricht, sondern vor allem an gemeinsame Aufführungen“, berichtet er. „Das sind einschneidende Erlebnisse.“ Die Schüler erfuhren sich und andere bei einem solchen Vorhaben vollkommen neu und anders. Sie wurden selbstbewusster und erlernten soziale Kompetenz. „In meinen Projekten waren die Jahrgangsstufen 5 bis 13 vertreten“, so Lindenbaum. Die gemeinsame Erfahrung in der Gruppe stehe dabei im Mittelpunkt.

Gehirnentwicklung

Die Kunst des MusizierensDer Musiker und Mediziner Professor Eckart Altenmüller beschäftigt sich seit Jahren mit dem Einfluss von Musik auf die Gehirnentwicklung. Bei Pianisten konnte er eine gesteigerte Synapsenbildung nachweisen. Der Grund dafür läge in der besonderen Nutzung des Gehirns beim Musizieren, erklärt Dr. Lindenbaum dieses Phänomen. „Bei Musikern werden Areale im Gehirn anders verknüpft als bei anderen Menschen“, sagt er. Dies beträfe vor allem die Bereiche Sinneswahrnehmung und Bewegung.

Dass bei den statistischen Erhebungen zur Verknüpfung von Intelligenz und Musik auch die soziale Herkunft eine Rolle spielt, kann Dr. Walter Lindenbaum nicht von der Hand weisen. „Nach wie vor kommen vor allem Kinder aus Akademikerfamilien schon früh mit Musik in Berührung“, sagt er.

Singen sei gesellschaftlich sehr belastet, stellt Dr. Lindenbaum fest: „Man mag es nicht tun.“ Dabei lägen sprechen und singen vom Ursprung her sehr dicht beieinander. „Bei ganz kleinen Kindern kann man das beobachten, die ganz unbewusst vor sich hin singen“, erläutert er. Während des Singens verarbeiteten Kinder ihre Erlebnisse und Gefühle. Ihr Lallen unterscheide noch nicht zwischen dem gesungenen und dem gesprochenen Wort. Oft genug wird der ungezwungene Umgang mit der eigenen Stimme und musikalischen Ausdruckskraft jedoch durch gesellschaftliche Normen unterbunden. Dies sei eine kulturelle Trennung. „Viele haben beim Singen das Gefühl, sich zu entäußern. Dabei tun wir das beim Sprechen auch, nur da sind wir es gewohnt“, sagt Lindenbaum.

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Edda Klepp, Foto: Kathrin-Marén Enders

Edda Klepp lebt und arbeitet in Münster als Regisseurin und Autorin. In ihrer Arbeit ist es ihr stets ein Anliegen, Unterhaltung und Bildung zu vereinbaren. Kunst ist für sie ein unbedingtes Mittel zur Reflexion gesellschaftlicher Problemzonen, aber sie darf und soll auch Spaß machen! Ihr Artikel zum Thema „Musik macht klug“ erschien im Dezember 2012 in der Münsterschen Zeitung.

Siehe:


Heartliners: Die halbe Wahrheit über Richard Lonin...Heartliners: Die halbe Wahrheit über Richard Loning
von Edda Klepp (Autor), Lena Hesse (Illustrator)

Kurzbeschreibung: Der junge und unbedarfte Richard Löning wird auf der Bühne des Dinkelsbühler Schauspiels quasi vom Fleck weg entdeckt und bekommt wenig später die Hauptrolle in einer romantischen Bestseller-Verfilmung. An der Seite der anämischen Romanfigur Stella spielt er den sensiblen Zombie Roy, den Traum aller 13-jährigen Mädchen und deren Mütter. Der Film wird zum Kassenschlager und Richard über Nacht zum Star. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht dieses unsichtbare Frettchen, das ihm ständig mit sinnfreien Kommentaren in den Ohren liegt, sowie seine Co-Darstellerin Julia, zu der er sich geradezu magisch hingezogen fühlt, obgleich er sie doch eigentlich gar nicht riechen kann. Auch sein älterer Bruder Wolfram, ein narzisstischer Dramaturg und Frauenschwarm, macht Richard das Leben schwer. Schnell fühlt sich Richard von den Mühlen Hollywoods zermahlen und gerät in eine tiefe Krise. Der Roman »HEARTLINERS – Die halbe Wahrheit über Richard Loning« bietet einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik. Die Wirklichkeit beginnt jetzt!


Siehe auch: Büchertipps – Fachbücher

 

 

 

 

 

Der Musikwichtel entführt die Kinder

Musikwichtel

In die Welt der Töne, die uns täglich und überall umgeben

Musikwichtel Krabbelgruppe

Unterrichtinhalte:

  • Lieder, Reime, Kniereiter und Bewegungsspiele
  • Einbeziehen erdter Instrumente, wie Klanghölzer und Rasseln
  • musikalisches Spiel mit Tüchern, Bällen, Seifenblasen

Durch das Lernen in KLEINSTGRUPPEN max. 5 Kinder findet intensive Förderung in folgenden Bereichen statt:

  • Entwicklung der Sinne Hören, Sehen und Fühlen, sowie der Sprache
  • Schulung von Grob- und Feinmotorik
  • Konzentration
  • Ausbildung sozialer Kompetenzen

Jedem Kind ist ein Maß an Musikalität angeboren. Unsere aufgabe ist es, dieses Gespür zu Erhalten und zu Fördern. Der Musikwichtel entführt die Kinder in die welt der Töne, welche uns täglich und überall umgeben.

In Begleitung eines Elternteils können sich schon die Kleinsten mit den Begrifflichkeiten laut – leise sowie langsam – schnell zurechtfinden.

Die gemeinsam erlebten Lieder, Reime und Bewegungsspiele können zu Hause in den Familienalltag einbezogen und lebendig gehalten werden. Angesprochen sind sowohl Eltern, die selbst mirt der Musik vertraut sind, als auch jene, die bisher nur wenig oder keinen Kontakt zur Musik hatten.

Die Musikschule Preludio bietet individuell abgestimmt den Übergang in die die musikalische Früherzihung nach Brainin-Methode und den Instrumentalunterricht in den Fächern: Klavier, Violine, Violoncello, Saxophon, Gitarre und Gesang.

Der Unterricht wird 1x wöchentlich erteiltzu 45 Minuten (ausgenommen der Ferienzeiten).

Wir bieten Ihnen 1 Schnupperstunde an und keine lange Vertragsbindung.

Bei Vertragsabschluß enstehen Ihnen monatlichen Kosten von 21 Euro.