Große Stimmen. Preludio-Schüler von Janina Schulz begeisterten im Konzert

Am Sonntag, 10.07.2011 zeigten sich die SchülerInnen von Janina Schulz auf einem Niveau, dass nur staunen lässt.

Stimmlich, interpretatorisch, höchst musikalisch und unterhaltsam brillierten die SchülerInnen im Alter von 12 bis 23 Jahren. Zur instrumentalen Begleitung von Jacek Stam (Klavier), Dietmar Schulz (Percussion) und Patrick Wörner (Gitarre) präsentierten die jungen SängerInnen ihre eigenen Interpretationen von großen Singer-/Songwriter Klassikern. Dabei brauchen Sie sich absolut von keinem der großen Originale wie Adele, Annie Lennox, Milow, Marit Larssen u.v.a. verstecken. Neben bekannten Songs durfte sich das Publikum auch über in Deutschland eher unbekanntere Titel freuen, die sie von einer sehr starken Sharon Betker in die Stimmung einer Jazz-Bar entführte. Für ganz besondere Abwechslung und großen Augen und Ohren sorgte zum Abschluss Milena Sado mit den atemberaubenden Höhen und leichten Koloraturen in Rossini´s La Pastorella.

Einige der SchülerInnen überzeugten nicht nur mit ihren Stimmen, sondern begleiteten sich auch selbst am Klavier oder an der Gitarre. So zeigten Simon Schmidt (Gesang, Gitarre, Klavier), Nadja Sdanowitz (Gesang, Klavier) und Ellena Bleß (Gesang, Gitarre) ganz besonders, was einen Singer-/Songwriter ausmacht. Ein textschweres Lied zu singen und ein oder mehrere Instrumente zu spielen. Die Gesangslehrerin und Leiterin der Gesangsklasse, Janina Schulz ist sehr zufrieden mit der Entwicklung ihrer SchülerInnen und freut sich drauf noch sehr viel mehr mit den jungen SängerInnen zu erreichen. Die Prüfungskommission freute sich hohe Wertungen abgeben zu können.

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„Beleidigungsanzeigen“ gegen Eltern und Leiter der Musikschule


„Beleidigungsanzeigen“ gegen Eltern und Leiter der Musikschule

Am Freitag, den 11.03.2011 um 17.00 Uhr in dem Amstsraum , Neues Rathaus, Raum D04 (3. OG), Haltern am See findet Schlichtungsverhandlung auf Grund „Beleidigungsanzeigen“ Ehl. Hans-Erdmann Falck und Dorothea Maria Falck aus Haltern statt.

Schreiben Sie bitte Ihre Meinung


Dr. Jochen Boos 18.02.11 per E-Mail:

Vielleicht sollten wir Eltern bei dem Schiedsherrn ebenfalls Klage gegen das Ehepaar Falck erheben wegen Erpressung zur Unterlassung freier Meinungsäußerungen. Die Anschuldigungen gegenüber Achim Becker und Frau Dr. Rudolph sind so lächerlich, dass es sich selbst bloßstellt: wieso fühlt es sich denn bei der allgemein bekannten Volksweisheit als böse Menschen angesprochen? Darauf ist es aber dumm hereingefallen. Hier spricht doch sein schlechtes Gewissen und seine aus unserer Sicht böse Absicht, die Musikschule in ihrem Dasein irgendwie zu torpedieren. Seine an den Haaren herbeigezogenen Argumente bzgl. Immisionschutz und Verkehrslärm zeigen ja auch, dass es ihm im Grunde gar nicht um seine Gartenruhe geht, sonder um ein prinzipielles Querulantentum. Im übrigen standen die vom Ehepaar Falck angeklagten Fakten sogar in der Zeitung. Will er jetzt die ganze öffentliche Meinung verklagen??
Wer gegen eine Musikschule mit 100 Schülern und 200 Eltern zu Felde zieht muss halt damit rechnen, dass sich eine öffentliche Meinung und zwar nicht gerade zu seinem Vorteil bildet.


Valeri Brainin, künstlerischer Leiter des internationalen Netzes der Brainin-Musikschulen,
Präsident der Gesellschaft für Musikausbildung Russischer Föderation 18.02.11 per E-Mail:

Sie haben sicher gute juristische Unterstützung. Ich habe keine juristische Ausbildung und gehe nur vom reinen Vernunft aus:

In Deutschland gibt es Gesetze gegen Beleidigung und Verleumdung aber nicht gegen Diffamieren. Diffamieren heißt die für eine Person unangenehme Wahrheit öffentlich zu sagen. Es ist nicht verboten. Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie es verboten sein könnte, auf dem Homepage offizielles Briefwechsel zu veröffentlichen. Die Frage mit „Beleidigung“ soll man auch klären. Ein wohl bekanntes Sprichwort kann nicht als Beleidigung qualifiziert werden. Auch richtige Beleidigung keine Beleidigung ist, wenn sie ohne Name einer konkreten Person ausgesprochen wurde.


Horst Grünewald 19.02.11 per E-Mail:

Sehr geehrter Herr Stam, möchte mich persönlich und im Namen meiner Familie den Äußerungen des Herr Dr. Boos anschließen. Wir unterstützen selbstverständlich eine oder auch jede Aktivität von Eltern der Schüler Ihrer Musikschule. Gerne treten wir einem Verfahren – Antrag auf Schiedsverfahren – wegen Erpressung zur Unterlassung des Rechtes auf freie Meinungsäßuerung bei. Sie haben unsere vollste Unterstützung!! An Herrn Dr. Boos: Wenn Sie oder Sie mit anderen Eltern ein solches Verfahren anstrengen wollen, setzen Sie Sie sich mit uns in verbindung. Wir machen mit und stehen zu jeder Hilfe bereit.


 

 

 

 

Streit um Musikschule „Preludio“ geht weiter

18.01.2011 – Neue Klage und Beiladungsbeschluss

Halterner Zeitung, 25.01.2011. – von Berthold Fehmer

18.01.2011 - Neue Klage und Beiladungsbeschluss - Die Nachbarn Hans Erdmann-Falck und Dorothee Falck verklagen die Stadt Haltern, vertreten durch Bürgermeister Bodo Klimpel.

HALTERN    Die juristischen Auseinandersetzungen um die Musikschule „preludio“ von Jacek Stam gehen in eine weitere Runde: Die Nachbarn Hans Erdmann-Falck und Dorothee Falck verklagen die Stadt Haltern, vertreten durch Bürgermeister Bodo Klimpel.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen soll nach dem Willen der Kläger die von der Stadt Haltern nachträglich erteilte Baugenehmigung für Stam vom 21. Dezember 2010 für den Ausbau des Dachgeschosses an der Lohstraße sowie die Nutzungsänderung der Wohnräume in Musikunterrichtsräume aufheben.

Fehlerhaftes Lärmgutachten

Die Kläger gehen davon aus, dass die Zulassung von Unterrichtsräumen in einem „faktischen reinen Wohngebiet“ unzulässig und das der Genehmigung zugrunde liegende Lärmgutachten fehlerhaft sei. Zudem seien die immissionsschutzrechtlichen Auflagen nicht geeignet, Lärmbelästigungen den Nachbarn gegenüber zu vermeiden. Man behalte sich vor, einen Antrag auf Herstellung der aufschiebenden Wirkung zu stellen.

Hans-Erdmann Falck wollte sich auf Anfrage unserer Zeitung in der Sache mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Das Ehepaar Stam hingegen, das vom Richter des Verwaltungsgerichts beigeladen wurde, da ihre rechtlichen Interessen berührt sind, bedauert, dass die Streitigkeiten mit der erteilten Baugenehmigung kurz vor Weihnachten nicht abgeschlossen sind. Als „schönes Weihnachtsgeschenk“ habe er sie damals empfunden, sagte Jacek Stam. Die neue Klage sei ein „Spiel um unsere Existenz“. Und nicht nur das: „Viele Lehrer sind von uns abhängig.“

Keine Baugenehmigung

Zum Hintergrund: 2009 hatte das Ehepaar das Haus an der Lohstraße gekauft – nicht wissend, dass für das bereits ausgebaute Dachgeschoss keine Baugenehmigung vorlag. Zwischendurch musste die Musikschule aufgrund von Klagen der Nachbarn unter anderem in die Räumlichkeiten zweier Fitnessstudios ausweichen. Zwei Lärmgutachten wurden erstellt, das zweite nahm auch die Verkehrsströme und Parkplatzsituation ins Visier.

Die Musikschule „preludio“ hat insgesamt mehr als 100 Schüler, die zumeist im Einzelunterricht das Musizieren erlernen. Kleingruppen gibt es nur bei den ganz jungen Schülerinnen und Schülern.


Bitte, schreiben Sie uns Ihre Meinung. Wir publizieren es auf dieser Seite, eventuell auch anonym.

Redaktion www.preludio.biz


Ausgewählte E-Mail-Reaktionen

25.01.2011, 08:28
Liebe Familie Stam, es tut mir sehr leid. Es ist unglaublich, wie (…) diese Menschen sind. Wenn wir irgendwie helfen können, geben Sie bitte Bescheid.
Liebe Grüße, A. R.

25.01.2011, 10:23
Ich finde es eine (…), dass das Ehepaar so viel Steine in den weg legt. Nicht das davon ohne hin die Existenz der Musikschule dran hängt, auch das man nicht ohne Probleme die Musikschule führen kann, die Kinder und Jugendliche musikalisch fördert, wovon es sowieso schon zu wenig in Deutschland gibt, da fällt einem nichts zu ein – fast schon unmenschlich.

Ich finde es super wie ihr eure Arbeit macht und bin froh Unterricht bei euch zu haben.
Liebe Grüße Simon

25.01.2011, 20:45
Die Lohstrasse liegt als Verbindungsstrasse zwischen dem Nordwall und der Lavesumer Strasse.
Die Lohstrasse liegt mitten in dem Stadtgebiet, das die Stadt Haltern nordwestlich der Innenstadt (Nordwall) bildet.
Alle angrenzenden Wohnviertel nordwestlich der Innenstadt (Nordwall) zwischen Dahläckern, Oderstrasse, Lavesumer Strasse, Reinhard-Freerick Strasse und Hennewiger Weg waren im letzten Jahrhundert mit Gewerbe durchmischt. Folgende Gewerbe waren ansässig:
Bäuerliche Landwirtschaft mit Schweinezucht, Milchwirtschaft und Federvieh, Metzgereien, Bäckereien, Installateure, Friseure, Heißmangel, Bauunternehmungen, Garten- Landschaftsbaubetriebe, Architekturbüros, Lebensmittelgeschäfte, Gastronomie- und Kneipen, Fuhr- und Speditionsunternehmen, Busunternehmen, Öl- und Kohlenhändler, Kirchen, Gemeindehäuser, Kindergärten, Schulen, Kaffeerösterei, Blumengroßhandel, Bildhauerwerkstatt, Schmiede, Gardinen und Stofffachgeschäft, Radio- und Fernsehfachgeschäft, Versicherungsbüros und andere Dienstleister, und viele mehr; alle bekomme ich leider nicht mehr zusammen.

Den geschichtlichen Hintergrund dieses gewachsenen Stadtgebietes zu vergessen, entspräche nicht der Wirklichkeit. Es wäre blind und arrogant.

All diese gemischten Nutzungen sind für unser Lebensumfeld eine echte Bereicherung und waren für uns Bewohner niemals störend. Sie gehören zum Alltagsleben dazu, gaben Einblick in die Gesellschaft.

Die moderne Entwicklung der reinen Wohngebiete bietet den Menschen leider nicht mehr die Möglichkeiten der Vielfalt und der kurzen Wege. Wer schickt seine Kinder heutzutage noch schnell mal zum Einkaufen oder zur Musikschule um die Ecke?

Groß geworden auf der Lavesumer Str. 45 erinnere ich mich gut an zwei Ladenlokale an der Lohstraße, direkt neben dem Haus Nr. 38:(heute Fam. Stam & Preludio – JS)
– das Lebensmittelgeschäft Freericks, Lohstrasse 40.
– das Kneipenlokal mit Gastronomie, Lohstrasse 42.
Diese beiden Ladenlokale waren bis in die 70 er Jahre hinein belebt und genutzt.
Von daher ist die Lohstrasse zwischen Gildenstrasse und Lavesumer Strasse immer ein Mischgebiet gewesen.

An der Gildenstrasse gibt es ein Restaurant, einen Friseur, ein Steuerbüro, sowie eine Kirche mit Gemeindehaus, in der ein lebhaftes Gemeindeleben stattfindet.

In der Kirche finden regelmäßig Konzerte statt, im Gemeindehaus Tanzveranstaltungen und anderes.
Ach ja, einen Kindergarten gibt es ja auch noch an der Gildenstrasse.
Da kann die Familie Erdmann-Falck aber froh sein.
Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich erst vor kurzem Kinderlärm als nicht beklagenswerten „Störfaktor“ benannt.

Noch ein Satz zum Abschluss:
„(…)“

Achim Becker
Dipl.Ing. Architekt
Disselhof 16
45721 Haltern am See


Die netten Nachbarn: Satiren

Verwandte kann man entfernen, aber Nachbarn bleiben Nachbarn. (E. Kishon) Nachbarn und ihre Eigenheiten sind ein fast unerschöpfliches Thema für jedermann. Die Familie Kishon lebt Tür an Tür mit Felix und Erna Selig. Ob es um die Lautstärke geht, mit der man Musik hören darf, ob ausgelassene Feste erlaubt sind oder die Renovierung der Wohnung, bei der alle mitleiden – Nachbarn sind eine besondere Spezies, die einem das Leben nicht immer leicht macht. Doch ohne sie wäre unser Leben so viel ärmer, denn auch die Hilfe unter Nachbarn ist legendär. Die Familie Kishon jedenfalls erlebt viel Abenteuerliches mit ihren lieben Nachbarn …

Satiren zur täglichen Katastrophe

Sie lauern überall und unaufhörlich: die Stolpersteine in Familie, Politik, Beruf und Finanzwesen. Ephraim Kishon, der 2009 fünfundachtzig Jahre alt geworden wäre, hat es vorausgeahnt: Was wir wirklich brauchen, in guten wie in schlechten Zeiten, ist das Lachen. Und die Erkenntnis: Krisen gehen vorüber, wenn der Humor bleibt.

Ein Feuerwerk der Zitate, Arminius-Abend

Der Pianist Jacek Stam von Musikschule Preludio und der promovierte Literaturwissenschaftler Dr. Peter Schütze sorgten im Alten Rathaus für einen kultivierten, aber auch spannenden und amüsanten Abend im Zeichen von Varus und Arminius.

(Foto: Pieper) Jacek Stam und Peter Schütze - Arminiusabend - Altes Rathaus - Haltern am See

(Foto: Pieper) Jacek Stam und Peter Schütze – Arminiusabend – Altes Rathaus – Haltern am See

Haltern am See. Wenn Dr. Schütze kommt, dann ist er nicht alleine: Bandel zeichnet, Goethe schwäbelt, Lohenstein fabuliert, Schönaich heroisiert, Wieland klärt auf, Kleist stottert und Scheffel zitiert. Tatsächlich konnte man sich ganz gut vorstellen, in einer Runde mit all den berühmten Literaten zu sitzen, die der promovierte Literaturwissenschaftler Peter Schütze (Foto) in einer virtuellen Talkshow zum Thema Arminius respektive „Herrmann“ befragte. Schütze hat selbst mehr als 200 Bücher publiziert und ist seit 1976 als Regisseur, Moderator und Rezitator auf Deutschlands Bühnen unterwegs. Am Freitagabend war er auf Einladung der Stadtbücherei im Alten Rathaus, wo er sich trefflich über „Unser Herrmann“ äußerte – oder dies vielmehr seine toten Kollegen tun ließ. Die vergnügliche und sehr lehrreiche Veranstaltung verlangte viel Konzentration, die aber belohnt wurde. Eine Probe ausgesuchter Weine und Musik von Jacek Stam rundeten den kultivierten Abend ab.

Ein-Feuerwerk-der-Zitate – PDF Download

Germanien um das Jahr 8 nach unserer Zeitrechnung. Die römische XIX. Legion Victrix wird an den Rhein, in das Lager Novaesium verlegt und mit ihr der junge Cheruskerfürst Arminius. Zur gleichen Zeit tritt der neue, römische Statthalter Publius Quinctilius Varus der von Kaiser Augustus nach Germanien geschickt wurde, um das Gebiet zwischen Rhein und Elbe als römische Provinz für das Imperium in Besitz zu nehmen, seinen Dienst in Germanien an.
Geschehnisse rund um die Varusschlacht, von Peter Bunt neu in Szene gesetzt. In seiner Geschichte lässt er uns den Weg der römischen XIX. Legion mit verfolgen, von ihrer Ankunft am Rhein, bis zu ihrem Untergang, irgendwo in den Urwäldern Germaniens.
Eine spannende und aufregende Geschichte, eingebettet in ein historisches Ereignis, welches den Lauf der Geschichte veränderteAber vor allen Dingen wieder eine Hommage an Neuss, Peter Bunt`s Heimatstadt.