Keyboard

KeyboardViele professionelle Keyboarder erhielten zuerst ihre Ausbildung auf dem Klavier oder der Orgel. Der Einstieg auf einem akustischen Tasteninstrument wird von vielen Musikpädagogen empfohlen (auch von Jacek Stam). Dennoch ist inzwischen eine Primärausbildung auf dem Portable Keyboard in vielen Musikschulen möglich.

Ein Keyboard (engl. electronic keyboard) (von engl. keyboard [ˈkiːbɔːd]: Tastatur) im weiteren Sinne ist ein aus den elektronischen Pianos und Orgeln hervorgegangenes elektrophones Tasteninstrument, dessen Töne elektro-mechanisch, elektronisch oder digital erzeugt und verstärkt werden.

Im engeren Sinne bezeichnet ein Keyboard nur jene Instrumente, welche typischerweise über 61 von der Orgel-Klaviatur abgeleitete Tasten und über das charakteristische Merkmal einer Begleitautomatik verfügen, die Arranger Keyboards. Die Spieler dieses Instruments werden häufig „Alleinunterhalter“ oder (euphemistischEntertainer“) genannt.

Yamaha PSR-E343 Keyboard (61-Tasten)

Da die weitere Definition auf Grund der historischen Entwicklung keine differenzierte Unterscheidung zu den elektronischen Pianos, Synthesizern oder Heimorgeln bezüglich der Tonerzeugung und Ausstattung zulässt, wird heute meist auf die engere Bezug genommen. Im Sprachgebrauch wird Keyboard gelegentlich auch für Masterkeyboards und allgemein für alle elektronischen Tasteninstrumente als Anglizismus in seiner ursprünglichen Bedeutung verwendet. In den Bezeichnungen der Instrumentalisten einer Band steht „Keyboarder“ für alle Spieler eines Tasteninstruments, das kein Klavier oder Flügel ist.

Da die Tasten im Normalfall keine Mechanik betätigen, sondern nur einen elektrischen Kontakt herstellen müssen, ist beim Keyboard erheblich weniger Kraftaufwand erforderlich. Dieses kann beim Wechsel vom oder zum Klavier irritieren. Dies kommt daher, dass die Keyboard-Klaviatur von der Orgel, über die elektronischen Orgeln, abgeleitet ist und nicht vom Klavier.

 

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