Ein üppiges musikalisches Menü

WAZ 05.04.06 

Beim Konzert der Musikschule Preludio im Alten Rathaus zeigten Stam-Schüler ihr Können

Ein üppiges musikalisches Menü - WAZ 05.04.06

Haltern. Ein üppiges musikalisches Menü servierte die Preludio, Brainin-Musikschule am Wochenende im Alten Rathaus. Moderiert von Theodor Kleine-Schulte, zeigten 19 Schüler, die, von Jacek Stam am Klavier unterrichtet werden, ihr Können.

Dem Eingangs musikalischen vorgetragenen Wunsch Johannes Heesters „Man müsste Klavier spielen können“ trugen die kleinen und großen Pianisten mit ihrem Repertoire gekonnt Rechnung. John Schaum komponierte die verschiedenen Kinderetüden, mit denen sich die sieben- bis zehnjährigen Anfänger Ivana Burgart, Theresa Brachthäuser, Tom Kruth, Nick Feizi, Frederick Roos, Neele Scheideler und Lilith Ribitzki präsentierten.

An Etüden und kurzen Kompositionen von Tschaikowski, Beethoven, Bach, Majkapar und Glinka zeigen Julia Richter, Jana Jost und Paul Schumann, Jan Bernd Kruth und Jannik Boos (acht bis zwölf Jahre) ihre musikalische Entwicklung.

Die bereits fortgeschrittenen Schüler Sarah Ostwinkel und Timo Lingsminat, Anna-Maria Bünnemann und Daniela Vorholt präsentierten sich mit Sonatinen von Beethoven und Kuhlau bzw. C-Moll Präludien aus den Federn von Bach und Chopin. Eva Marcinkowski spielte nach nur 15 Monaten Unterricht bereits „Kleiner Neger“ von Debussy.

Sabrina Schulz (Bratsche) und Eileen Czempinski (Gewinnerinnen des 2. Preises des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“) waren mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Elegie“ von Alexander Glasunow vertreten.

Birte Hoffmann beschloss als „alte (Klavier-)-Häsin“ das Konzert mit „The Entertainer“ von Scott Joplin, und demonstrierte eindrucksvoll, wie schnell sie ihr Repertoire auch außerhalb der klassischen Musik erweitern kann.

Nach einem Gastvortrag am Klavier von Uli Seidler, hatte an diesem Nachmittag in noch sehr kleiner Besetzung der Kinderchor der Musikschule seinen Auftritt. Das Rahmenprogramm bestritten der Preludio-Chor und die Männergesangvereine „Frohsinn“ und „1921“