Yuan Yuan Lu

Yuan Yuan Lu – Gesangsunterricht

Yuan yuan Lu - Gesang

Die Sopranistin Yuan Yuan Lu wurde in Karamay, China, geboren, wo sie auch ihre ersten musikalischen Erfahrungen am musischen Gymnasium der Stadt in den Bereichen Klavier, Chor und Theater sammelte.

Sie studierte von 2001 bis 2005 Gesang als Stipendiatin mit Auszeichnung an der Hochschule für Kunst in Nanjing.

Seit 2007 studierte sie Gesangspädagogik und Künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Münster, wo sie 2011 mit Diplom abschloss.

In dieser Zeit hatte sie diverse Auftritte in Musicals, Operetten und Opernproduktionen: so zum Beispiel in „West Side Story“, „The King and I“, „Die Zauberflöte“, „Tiefland“, „Der Vogelhändler“ sowie „Hänsel und Gretel“.

2009 war sie zweite Preisträgerin beim Euregio Vokalwettbewerb in den Niederlanden.  Außerdem ist sie Stipendiatin bei der Stiftung “Yehudi Menuhin Live Music Now” im Münsterland.

Darüber hinaus gastierte Yuan Yuan Lu schon während ihres Studiums an den Städtischen Bühnen Münster: so zum Beispiel in „LuLu“ von Alban Berg (Die Fünfzehnjährige), der Kinderoper „Das Traumfresserchen“ von Wilfried Hiller (Die guten Träume), in der Operette „Die Banditen“ von Jacques Offenbach (Zerlina und La Duchesse) und als das Meermädchen in der romantischen Feenoper „Oberon“ an den Städtischen Bühnen Münster.

Zu ihrem Konzert-Repertoire zählen u.a die kirchenmusikalischen Werke von Mendelssohn und Mozart sowie Oratorien und Passionen von J. S. Bach und moderne Musik von Gottfried von Einem.

Solistische Konzerte führten sie bereits in die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, ins Museum für Lackkunst Münster und ins Kursaal Bad Honnef Bonn.

Yuan Yuan Lu stellte in ihrem Wirken bereits mehrfach internationalen Bezug her, so auch durch Auftritte bei Veranstaltungen wie der Einführungsveranstaltung des 3. Vorstandes des Bundes der Chinesen in Deutschland in Düsseldorf und dem deutsch-chinesischen Kooperationsprojekt “China Time” in Hamburg.

 


Karamay ist eine bezirksfreie Stadt im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang der Volksrepublik China. Der Name der Stadt ist von einem natürlichen Asphaltberg im Nordosten der Stadt abgeleitet. 1955 wurde hier aus der ersten Ölquelle gefördert, sie ist heute eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Verwaltungsgebiet von Karamay hat eine Fläche von 7.734 km² und ca. 284.300 Einwohner (Ende 2005), davon 76,6 % Han-Chinesen, 14,7 % Uiguren und 8,7 % Angehörige anderer, überwiegend turksprachiger Völker.

Nach der Gründung der Volksrepublik China war Karamay das erste erschlossene Ölfeld des Landes. Karamay heißt in der Sprache der Uiguren „Schwarzes Öl“.

Karamay hat ein trockenes und mit bis zu 40 Grad heißes Klima im Sommer. Im Winter kann die Temperatur auf unter minus 25 Grad fallen.

(Quelle: Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Karamay


City Of Life And Death – Das Nanjing Massaker

In City of Life and Death (Original: Nanjing!Nanjing!) aus dem Jahre 2009 nimmt sich der bekannte chinesische Regisseur Chuan Lu eines ganz besonderen historischen Kriegstraumas seiner Heimat an, dem sogenannten Massakers von Nanjing. Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg besetzten 1937 die Japaner die ostchinesische Stadt und begingen an der Bevölkerung unsägliche Kriegsverbrechen. Nicht weniger als 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene sollen ermordet und etwa 20.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt worden sein. Insgesamt wüteten die Besatzer fast zwei Monate. In den Fokus der westlichen Öffentlichkeit rückte dieses Drama ebenfalls 2009 durch den Film John Rabe des deutschen Oscarpreisträgers Florian Gallenberger, der diesen Stoff mit solch Größen wie Ulricht Tukur, Daniel Brühl oder Steve Buscemi in die Kinos brachte. City of Life and Death steht diesem an Endrücklichkeit jedoch in Nichts nach.


 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Karamayaus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Eine Antwort auf „Yuan Yuan Lu“

  1. Von Lulu bis Zauberflöte, West Side Story bis Oberon oder auch The King and I bis Hänsel und Gretel – das ist schon eine beeindruckende Spannweite. Wenn eine Künstlerin diesen Spagat beherrscht und mit ihrer Stimme und Darstellung so vielseitig ist, dann ist das auf jeden Fall beachtenswert. Ich glaube, man darf hier gespannt sein, was Yuan Yuan Lu künftig noch so alles auf die Beine, bzw. auf die Bühne stellt. Sie ist mit Sicherheit ein Gewinn für das Klassik Genre.

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