Der Sozialfonds des bdfm

Förderung

QUELLE: Kids Love Music

Was wird gefördert?

sozialfonds Kids_love_Music_LogoDer bdfm-Sozialfonds fördert die musikalische Ausbildung eines Kindes oder Jugendlichen in einer Instrumental- oder Vokalausbildung. Durch die Bezuschussung von Unterrichtsgebühren sichern wir eine dauerhafte, qualitätsvolle Musikausbildung.

Dabei schafft der bdfm-Sozialfonds soziale Gleichberechtigung, denn sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche müssen die Chance erhalten, am kulturellen Leben teilnehmen zu können.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Kinder und Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zwingend erforderlich für die Bewilligung eines Förderantrags ist der Nachweis über die soziale Notlage des/r Erziehungsberechtigten. Nicht von Belang ist, weshalb und wie die Notlage zustande kam. In der Regel reicht eine Bescheinigung darüber, dass staatliche Leistungen wie beispielsweise Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Ähnliches in Anspruch genommen werden.

Wie stelle ich einen Antrag?

Wir benötigen zur Bearbeitung des Antrages

  • das von der Musikschule ausgefüllte Formular
  • eine aussagekräftige Bescheinigungen über die Einkommesverhältnisse (z.B. vom Jobcenter oder Finanzamt)
  • eine Kopie des Unterrichtsvertrages zwischen Eltern und Musikschule aus der hervorgeht, dass Letztere ihrerseits eine Ermäßigung in Höhe von 10% gewährt.

Bei Rückfragen können Sie gern den Leiter der Jury Michael Moch unter Mail bdfm.moch@t-online.de oder telefonisch unter 05241-12590 kontaktieren.

Höhe und Dauer der Förderung?

Der bdfm-Sozialfonds übernimmt bei Gewährung eines Förderantrags von 20 bis 40 Prozent der Unterrichtsgebühren; bei 20 Prozent maximal 15 Euro und bei 40 Prozent maximal 20 Euro. Begründete Härtefälle werden mit bis zu 60 Prozent, jedoch höchstens 30 Euro pro Monat gefördert. Förderungen sind nur im Rahmen der Liquidität des bdfm-Sozialfonds möglich.

Die Förderung beginnt zum 1. des Folgemonats nach Antragseingang.

Die Dauer der Förderung wird auf ein Jahr begrenzt. Nach Ablauf eines Jahres werden sowohl die Fortschritte des Schüler, als auch die noch bestehende Bedürftigkeit neu beurteilt. Letztere muss von der antragstellenden Familie erneut und aktiv nachgewiesen werden.

Im Falle nicht vollständig eingereichter Unterlagen werden diese nachgefordert und ggf. an die Jury weitergeleitet. Die Abstimmung über die Förderung erfolgt dann zeitnah per Mail.

Wer entscheidet über die Gewährung der Förderung?

bdfm-logoÜber die Genehmigung der Förderung entscheidet ein fünfköpfiges Kontrollgremium. Für die Bewilligung eines Förderantrags ist ein einstimmiger Beschluss notwendig. Ein genehmigter Förderbeitrag wird an die Musikschule des Schülers / der Schülerin überwiesen.

 

Sozialfonds Formulare

Hier befindet sich unsere Formularsammlung für Kids love Music. Da wir diese immer mit einer handschriftlichen Unterschrift benötigen, bitten wir Sie das jeweilige Formular auszufüllen, auszudrucken und dann zu unterschreiben. Sie können das ausgefüllte Formular dann per Post an das bdfm Generalsekretariat, Warschauer Str. 78, 10243 Berlin oder scannen und an info@bdfm.de senden.

1. Sie möchten den Sozialfonds unterstützen und Förderer werden? Dann füllen Sie das folgende Formular aus:

bdfm_KLM_Förderantrag Spender

2. Sie sind eine bdfm Musikschule und möchten den Sozialfonds für Ihre Schüler nutzen? Dann füllen Sie das folgende Formular aus:

bdfm_KLM_Verpflichtungserklärung Musikschule

3. Sie sind Schüler an einer der aufgeführten bdfm Musikschulen? Dann können Sie mit folgendem Formular den Antrag auf Förderung stellen.

bdfm_KLM_Antrag auf Förderung

 

Sonntagsmatinee im Seniorenheim – 08.11.15

Sonntagsmatinee

Junge Musiker: Karolin Baxa (10), Mia Diek (7), Lene Dyba (16), Maduka Enekwe (8), Milla Heinrich (10), Sofia Matis (10), Marlene Möller (6), Jan Mühlhausen (11), Tim Overhues (15), Lena Schmitt (14), Carolin Seidel (12), Leonie Seidel (10), Lelia Sickelko (12), Christian Strickling (13)

[Fotogalerie]

HALTERN   Am vergangenen Sonntag, 08.11.2015, gestalteten Schülerinnen und Schüler der Musikschule Preludio im Seniorenheim St.Sixtus zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Matinee-Konzert.

Das einstündige Programm schlug einen abwechslungsreichen Bogen vom einfachen Kinderlied über russische Zigeunerweisen bis zu klassischen Stücken von Vivaldi und Debussy. Die sieben Geiger und sieben Pianisten zeigten ihr Können mit großer Spielfreude und wachsender Musikalität. Über die durchweg guten Leistungen freuten sich Musikschulleiter Jacek Stam sowie die Lehrerinnen Sona Jafarova und Daniela Hofschneider-Zoldan gemeinsam mit ihren Schülern.

Zur Belohnung ernteten die Kinder und Jugendlichen großen Applaus und bekamen neben Süßigkeiten und Erfrischungen als Dankeschön auch die herzliche Einladung, im kommenden Frühjahr wieder für die Bewohner zu spielen.

12.11.15 – Daniela Hofschneider-Zoldan

TAG DER MUSIK von ABBA bis Vivaldi

2. Jubiläums-Sommerkonzert bei Preludio

Tag der Musik - Gemeinsames Foto Tag der Musik – Gemeinsames Foto

HALTERN.  Am bundesweiten Tag der Musik am Sonntag, 21.06.2015, veranstaltete die Musikschule Preludio im Pfarrheim St. Laurentius ihr alljährliches Sommerkonzert. Klavier-, Geigen- und Saxophonschüler zeigten unter dem Motto dieses Tages –

„Erbe schützen-Vielfalt leben-Zukunft bauen“

– gemeinsam mit ihren Lehrern eine große musikalische Bandbreite.

Dass Musikschularbeit nicht nur aus ernster Klassik und trockenen Etüden besteht, bewies gleich zu Beginn der Preludio-Chor mit zwei Popmusik-Stücken. Von der sechsjährigen Geigerin, die das Publikum mit ihrem Kinderlied bezauberte, über jugendliche Chopin- und Mendelssohn-Interpreten, bis zum erwachsenen Jazzer, wurde den Zuhörern danach ein unterhaltsames, abwechslungsreiches sowie hochwertiges Programm geboten.

Die Lehrer Ingo Ihlenfeld-Cuñado und Daniela Hofschneider-Zoldan freuten sich gemeinsam mit Schulleiter Jacek Stam sichtlich über die Fortschritte der jungen Musiker.

In der „Kuchen-Pause“ spielte wie gewohnt Jacek Stams Jazz-Group für die Anwesenden.

Kids_love_Music_Logo-quadratisch-klein-150x150Wie schon bei dem Jubiläumskonzert im Januar fand auch wieder eine Spendensammlung zugunsten des Sozialfonds „Kids love Music“ des bdfm (Bundesverband der Freien Musikschulen e.V.) statt. Fast 100 € kann die Schule diesmal an den Bundesverband weiterleiten. [Fotogalerie]

Daniela Hofschneider-Zoldan – Haltern, 23.06.15

Konzertprogramm

  • F. Andre/W. Schwandt/G. Kahn – Dream A Little Dream
    B. Andersson/B. Ulvaeus – Thank You For The Music     Preludio-Chor (Leitung: Jacek Stam)
  • trad. Lollipopman     Marlene Möller  (6)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • Übergabe der Zeugnisse
  • J.W. Schaum – Karusell-Walzer     Mia Diek  (7)
    (Klavier bei Jacek Stam)
  • Ferienlied     Maduka Enekwe  (8)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • A. Goedicke – Tanz der kleinen Hasen     Rieke Kemper  (9)
    (Klavier bei Jacek Stam)
  • C.M. von Weber –  Walzer     Jan Mühlhausen  (10)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • J.S. Bach – Menuett     Leonie Seidel  (10)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • F. Chopin – Prelude e-Moll op.28 Nr. 4     Noah Schmidt  (12)
    (Klavier bei Jacek Stam)
  • J.W. Kalliwoda – Allegro     Milla Heinrich  (10)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • M. Clementi – Sonatine C-Dur  (3 Sätze)     Sofia Matis  (10)
    (Klavier bei Jacek Stam)
  • J, Schaum – Einkaufen Anno Dazumal     Alexander Ahlers  (11)
    (Klavier bei Yalan Quan)
  • A. Vivaldi – Herbst und Frühling     Lelia Sickelko  (11)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • 30 Minuten Pause     Jazz-Group
    (R. Beckemeier, I. Ihlenfeld Cuniado, J. Boos, M. Fischer, J. Stam)
  • P. Williams – Happy
    G. Rafferty – Baker Street     Elisa Kruth (12)
    (Saxophon bei Ingo Ihlenfeld-Cuniado)
  • Gazebo – I like Chopin     Carolin Seidel  (12)
    (Klavier bei Jacek Stam)
  • Yiruma – River Flows In You     Juliane Rudolph  (12)
    (Klavier bei Sona Jafarova)
  • F. Chopin – Polonaise g-Moll, Op. posth     Yannick Hofschneider  (12)
    (Klavier bei Yalan Quan)
  • F. Mendelssohn-Bartholdy – Jägerlied Op. 19 Nr. 3, A-Dur     Christian Strickling  (12) (Klavier bei Sona Jafarova)
  • N. Baklanova – Concertino     Lena Schmitt  (14)
    (Geige b. Daniela Hofschneider-Zoldan)
  • P. Desmond – Take Five     Tim Overhues  (14)
    (Klavier bei Sona Jafarova)
  • Van Morrison – Moondance
    trad. – Hevenu Shalom Alechem
    Zugabe S. Wonder – Isn’t She Lovely     Eckard Käsling
    (Saxophon bei Ingo Ihlenfeld-Cuniado)

 

Tag der Musik

Unter dem Motto „ERBE schützen – VIELFALT leben – ZUKUNFT bauen“ findet vom 19. bis 21. Juni 2015 der Tag der Musik im gesamten Bundesgebiet statt. Bereits zum siebten Mal ruft der Deutsche Musikrat alle Musizierenden in Deutschland zur Teilnahme am Tag der Musik auf. Mit dem diesjährigen Motto soll vor allem die Kulturelle Vielfalt in den Blickpunkt der politischen und medialen Öffentlichkeit gerückt werden. Den Auftakt bildet in diesem Jahr in enger Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen der Musikschulkongress, der im Mai in Münster stattfindet.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Mit unserer Kulturellen Vielfalt verfügen wir über einen unglaublichen Schatz, der durch Kürzungen sowie die internationalen Abkommen TTIP und TiSA immer mehr bedroht ist. Die UNESCO-Konvention zur Kulturellen Vielfalt ist dabei als politische Handlungs- und Berufungsgrundlage wichtiger denn je. Der Deutsche Musikrat ruft auf, den Tag der Musik 2015 als Plattform für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt zu nutzen.“

Prof. Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen, sagt: „Der Verband deutscher Musikschulen setzt sich als Trägerverband der rund 950 öffentlichen Musikschulen in Deutschland und als Mitglied des Deutschen Musikrates für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt ein. Mit dem diesjährigen Musikschulkongress unter dem Motto ‚MusikLeben – Erbe, Vielfalt, Zukunft‘ wird dabei in besonderem Maße die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in den Fokus gerückt. Nur gemeinsam kann es gelingen, der zunehmenden Bedrohung unserer Kulturellen Vielfalt erfolgreich zu begegnen. Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, in diesem Sinne die Kräfte zu bündeln und den Tag der Musik, den Deutschen Musikschultag und den Musikschulkongress unter ein gemeinsames Motto zu stellen.“ [mehr]

 

 

 

 

 

„Diskriminierung unserer Schüler beenden“

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Mozart für alle: Landesverband NRW fordert mehr Gerechtigkeit für Schüler privater Musikschulen / Gutachten bestätigt rechtliche Fallstricke

Bundesverband der Freien Musikschulen e.V. - Diskriminierung unserer Schüler beendenBONN, 27. Mai 2015.    Musikunterricht wird immer privater. Mittlerweile erhalten rund 50 Prozent aller Schüler in Deutschland ihre Ausbildung an einer freien oder privaten Schule. Ein Anteil, der in Zeiten knapper Kassen weiter zunehmen wird. Eltern müssen für Privatunterricht deutlich tiefer in die Tasche greifen. Geld, das manche Familien einfach nicht übrig haben. Fördergelder für sozial benachteiligte Schüler gibt es bislang nur für Schulen und deren Schüler in kommunaler Trägerschaft. „Eine Ungerechtigkeit, die ein Ende haben muss“, fordert Mario Müller, Vorsitzender des Bundesverbands Privater Musikschulen e.V. (bdfm).

Um seiner Forderung Ausdruck zu verleihen, hat der im bdfm organisierte Landesverband Rheinland-Pfalz ein Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.

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Förderpraxis mit Fallstricken

Prof. Josef Ruthig vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich in seiner Analyse mit der Frage beschäftigt, ob die aktuelle Regelung, ausschließlich Schüler kommunaler Einrichtungen zu fördern, rechtlich haltbar ist. Mit folgendem Ergebnis: „Die derzeitige Förderpraxis weist viele verschiedene Fallstricke auf“, heißt es in dem Gutachten. Die aktuelle Ausgestaltung der Musikschulförderung sei verfassungsrechtlich problematisch. Durch die derzeitige Praxis werde der Zweck, sozial benachteiligte Schüler mit Einschränkungen zu fördern, nicht erreicht.

Prof. Ruthig schlägt Musikschulgesetz vor

Am ehesten könne man hier Rechtssicherheit durch ein Musikschulgesetz schaffen. Denn es beständen erhebliche Zweifel daran, dass die derzeitige Förderpraxis einer europarechtlichen Überprüfung standhalten würde, so Prof. Ruthig. Staatliche Förderpolitik kann auch anders aussehen. Das belegt das Beispiel Bayerns. Dort werde neben den Musikschulen in kommunaler Trägerschaft auch die privaten Musikschulen vom zuständigen Kultusministerium ausdrücklich als „eine weitere Säule der Musikausbildung in Bayern“ gewürdigt und gefördert: Schon aus tatsächlichen Gründen müssten Privatschulen wie in Bayern als weitere Säule der Musikausbildung bei den Überlegungen Berücksichtigung finden, heißt es in dem Gutachten.

Die zweite Säule der Musikschullandschaft

Man solle die rechtlichen Herausforderungen aber vor allem als Chance begreifen um auch für die Zukunft trotz beschränkter staatlicher Mittel eine möglichst umfassende musikalische Ausbildung im Land zu gewährleisten, so Prof. Ruthig am Ende seiner Analyse. „Dafür wäre eine gesetzliche Regelung mehr als ein Signal.“

Für den bdfm ist das Ergebnis Wasser auf seiner Mühle. Der Bundesverband fordert von der Politik: „Wir erwarten sowohl von den Landesregierungen als auch von den Kommunen, dass sie die Diskriminierung unserer Schüler beenden“, so Vorsitzender Mario Müller. „Sowohl Kommunen als auch Länder müssen Unterrichtskosten – gerade für Schüler aus sozial benachteiligten Familien – in gleicher Weise bezuschussen. Unabhängig von der jeweiligen Schulträgerschaft.“ Das funktioniere bei Kindergärten und bei allgemeinbildenden Schulen bereits seit Jahrzehnten. Müller: „Freie und private Musikschulen sollen endlich als das behandelt werden, was sie sind: die zweite Säule der Musikschullandschaft.“

Der Bundesverband privater Musikschulen werde mit diesem Gutachten im Rücken nicht mehr ruhen, bis das Prinzip der Teilhabegerechtigkeit auch in der Musikschullandschaft gelte, so Müller weiter. „Wir fordern die Politik auf, endlich aktiv zu werden.“

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Kontakt:

Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) e.V.
Mario Müller
Frankenweg 41, 53225 Bonn
Tel.: 0151 / 22963187
Mail: mario.mueller@bdfm.de
Web: http://www.bdfm.de

Siehe: Private-Musikschulen-fordern-Zuschuesse von Rolf Kleinfeld – General Anzeiger

 

„Warum sollte ich schweigen?“ – ein Sammelwerk von Prosa und Lyrik

Ralf Rieder veröffentlicht Gedichtband zum Thema Inklusion

29.04.2015, Stimberg Zeitung

OER-Ralf Rieder zum Thema InklusionERKENSCHWICK. (rek) Die literarische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen beschäftigt Ralf Rieder seit vielen Jahren. Gerade das, Thema ,,Inklusion“ liegt dem Oer-Erkenschwicker am Herzen. Seine Gedanken dazu hat er jetzt in einem Gedichtband herausgebracht.

,,Warum sollte ich schweigen?“, das fragt sich Ralf Rieder im Sammelwerk von Prosa und Lyrik. ,,Ich hatte den großen Wunsch auch zur Inklusion Stellung zu beziehen“, erklärt Ralf Rieder. Als Befürworter der Inklusion fände er jedoch skandalös, was zurzeit abliefe. ,,Es gibt viel zu wenig Fachpersonal.

Auch die Abstimmung mit Schulen und den Eltern fehlt“, kritisiert der Autor. In Taten, aber eben auch mit der Kraft der Worte, setzt sich Rieder für die Menschen mit Behinderung – ein Schweigen hilft niemandem.

Doch nicht nur Inklusion thematisiert seine Texte. Auch die Beschäftigung mit menschlichen Urgefühlen oder die Beobachtungen in der Stadt prägen sein Werk, das Rieder auch bei seiner nächsten Lesung in der Stadthalle („Barbarei und Poesie“ – 8. Mai 2015, 20:00 Uhr) präsentiert und natürlich auch verkauft.

INFO: ,,Warum sollte ich schweigen?“ ist zu 5,4O € in der Stimberg-Buchhandlung erhältlich.