Schülerkonzert im Pfarrheim St.Laurentius 28.01.2018

Winterkonzert 2018 der Musikschule Preludio

WInterkonzert 2018 Musikschule Preludio

 

Die Musikschule Preludio hat wie immer am letzten Sonntag im Januar (28.01.2018) das neue Jahr mit viel Musik willkommen geheißen.Im Pfarrheim St. Laurentius trafen sich Schüler, Familien und Lehrer, um in gemütlicher Atmosphäre zwei gesellige Stunden bei Musik und Kuchen zu verbringen.

Eröffnet wurde das Konzert mit zwei Jazz-Liedern des Preludio-Chores. Danach standen die musikalischen Fortschritte der jungen Pianisten, Geiger und Sänger im Fokus. Die Darbietungen des Nachmittags boten dem Publikum einen spannenden Querschnitt durch alle Alters- und Schwierigkeitsstufen. Von der fünfjährigen Pianistin bis zum Abiturienten zeigten alle Schüler mit großer Spielfreude, was sie im letzten Halbjahr bei ihren Lehrern Sona Jafarova, Antje Mallwitz, Daniela Hofschneider-Zoldan und Jacek Stam gelernt haben. Besonders begeisterten der Auftritt der Brüder Raphael und Christian Strickling (Duo Horn und Klavier) sowie ein von Jacek Stam komponierter Tango, der von Leonie Seidel (Geige), Lena Schmitt (Geige) und Yannick Hofschneider (Klavier) interpretiert wurde.

Heimliches Highlight war wie bei jedem Konzert der Musikschule Preludio die Pause. Katharina Stam bewirtete wie gewohnt die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen, während Jacek Stam gemeinsam mit der neu ins Kollegium der Schule eingestiegenen Gesangslehrerin Antje Mallwitz Jazz-Standards zum Besten gab.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Schülereltern für ihre Kuchenspenden und Herrn Hahn von der Gemeinde St.Laurentius.

— Daniela Hofschneider-Zoldan —

 

Legende vom Ozeanpianisten – Literatur im Spieker am 7. Januar 2018

Michael van Ahlen las „Novecento“ – Jacek Stam untermalte mit vorwiegend eigenen Kompositionen die Legende vom Ozeanpianisten

Michael van Ahlen las Legende vom OzeanpianistenFoto: Michael Döring

Die Art, wie Alessandro Baricco (geb. 1958) mit seiner feinen poetischen Sprache die Musik in das Narrative seines Monologs „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten“ einbindet,  ist brilliant, ja so evokativ wie die Stimme des Vorlesers Michael van Ahlen und die berührend atmosphärische  Musik von Jacek Stam, deren fließenden Übergänge das Publikum begeisterten. Man denke da nur an das musikalische Duell zwischen dem legendären Jazzpianisten Jelly Roll Morton und dem geheimnisvollen T.D. Lemon Novecento, dem Titelhelden. Man hätte im Spieker eine Stecknadel fallen hören können. Es war, als hielte das Publikum den Atem an. Wer mit Bariccos Werk vertraut ist, spürte, dass sich in dieser Geschichte der ganze Zauber seiner betörend einfachen Erzählkunst meisterhaft verdichtet:  Meer, Musik, Freundschaft, innere Abenteuer. Michael van Ahlen leiht dem Trompeter Tim Tooney, dem Freund Novecentos, seine Stimme, um die Legende vom Ozeanpianisten zum Leben zu erwecken, der als Säugling in einem Zitronenpappkarton auf dem Piano im Ballsaal des Passagierschiffs „Virginian“ am 1. Januar 1900  von Danny Boodman, einem schwarzen Maschinisten gefunden und aufgezogen wird. Novecento, der Zeit seines Lebens dieses Schiff nicht verlässt, entwickelt sich bereits als kleiner Junge zu einem fulminanten Klavierspieler, der später Passagiere mit seiner einzigartigen Mischung aus Volksmusik und Jazz unterhält.  Ob er, als die „Virginian“, gebeutelt vom Zweiten Weltkrieg, verschrottet werden soll, an Bord bleiben wird? Wenn Sie zu denen gehören, die keine Karte für die Lesung mehr ergattern konnten, gehören, müssen Sie nach der Antwort im Buch suchen. Es lohnt sich!    –E.M.–

Michael van Ahlen las Legende vom OzeanpianistenFoto: Michael Döring

Musik spielt auch bei der Lesung am 4. Februar eine tragende Rolle: Così fan tutte“ (Alan Bennett)

Demokratie. Demokrawie? Demokrasie!

Rolf Schneidereit

Die kleine Hu für Demokratie und uns Demokraten.

Das ist das Motto am 17. Oktober ab 17 Uhr im Trigon an der Weseler Straße: Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Recklinghausen und der „Seemöven e.V.” laden ein. Kabarettistisches serviert Rolf Schneidereit; „tonangebend” sind Franz-Martin Neudeck und Elke Rüdiger (Gesang) sowie Jacek Stam (Klavier).

Was ist los, wenn schon eine Drogeriekette Werbung für die Demokratie macht und sich die Meldungen über Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit häufen? Müssen wir uns Sorgen machen? Besteht Handlungsbedarf? Bissig, unterhaltsam und im Dialog mit dem Publikum stellt Rolf Schneidereit Demokratie und Demokraten auf den Prüfstand: Ist alles noch im Lot? Braucht es einen Werkstattbesuch? Oder gar eine Demokratie 2.0? Eingeladen sind alle Wähler und Nichtwähler, Demokratie-Fans und -Kritiker, Parteigänger und Parteiverdrossene, denen gute Politik nach wie vor ein Anliegen ist.

In seiner Jugend war Rolf Schneidereit einige Jahre intensiv in einer Partei engagiert. Seit dieser Zeit beschäftigt ihn die Frage, wie demokratisches Miteinander und politische Willensbildung jenseits von Ideologien besser zu gestalten sind. Nach einer Verwaltungsausbildung war er lange als Unternehmer und Unternehmensberater tätig. Seit 10 Jahren hat er sich auf Partizipationsformate spezialisiert, die auch in komplexen und konflikthaften Situationen einen Dialog ermöglichen. Er begleitet damit Unternehmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen, die Betroffene zu Beteiligten machen wollen.

Beginn ist am 17. Oktober um 17 Uhr; das „Trigon” an der Weseler Straße ist barrierefrei zugänglich. Parkplätze befinden sich am Seitenstreifen, am Trigon oder auf dem großen Parkplatz gegenüber (Römermuseum). Im Rahmen der bundesweiten Kampagne “Demokratie leben!” sind Ausgrenzung, Demokratie, Integration, Miteinander, Anders sein, Frieden und Krieg Themen in den musikalischen Beiträgen.

Um Anmeldung wird gebeten: telefonisch oder persönlich bei Elke Rüdiger (Tel. 02364 94 94 55). Eine Anmeldung über unser Kontaktformular ist ebenfalls möglich.

Mitzubringen sind gute Laune, Spaß am gemeinsamen Singen und Musizieren, Freude, neue Leute kennenzulernen, Lust, mal was Neues auszuprobieren.

Veranstaltung und Einreise

Demokratie in der Musik

Kaffeetrinken bei Kreativ-Workshop „Alle Menschen dieser Erde…”

Foto Sylke Meyer-Kahsnitz: Kaffeetrinken bei Kreativ-Workshop

Singen, Texten, Diskutieren…

Singen, Texten, Diskutieren heißt es am 11. November beim Musik-Workshop in Kooperation mit der Musikschule Preludio und dem Singkreis St. Marien. Die Aktion findet von 14 bis 18 Uhr im Josefshaus, Richthof 10, statt.

Die Teilnehmer – Einzelpersonen, Grüppchen, Cliquen, Bands, Singkreise/Chöre, Groß und Klein, Deutsche und Ausländer, Behinderte und Nichtbehinderte – studieren Lieder ein, die sich mit den Themen Demokratie, Integration, Miteinander, Anders sein auseinandersetzen. Das können alte Hits sein ebenso wie selbst geschriebene Songs. Eine Gruppe wird sich nur auf die Inhalte bekannter und unbekannter Lieder/Hits stürzen und die Texte analysieren.

Eine Anmeldung wird erbeten und ist möglich im Pfarrbüro St. Sixtus an der Gildenstraße 22, bei den Flüchtlingstreffen, Willkommens-Cafés und Interkulturellen Cafés des Asylkreises, telefonisch oder persönlich bei Elke Rüdiger (Tel. 02364/94 94 55). Eine Anmeldung über unser Kontaktformular ist ebenfalls möglich. Mindestalter ist acht Jahre, darunter nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Mitzubringen sind gute Laune, Spaß am gemeinsamen Singen und Musizieren, Freude, neue Leute kennenzulernen, Lust, mal was Neues auszuprobieren. Zum Abschluss stellen alle Gruppen ihre Ergebnisse vor; alle Mitwirkenden und Gäste wählen ihren Favoriten – der Sieger erhält 50 Euro, der Zweitplatzierte 30 Euro und der Dritte 20 Euro.

Unterstützt wird der Demokratie-Musik-Workshop von der Musikschule Preludio https://www.preludio.biz.