Der Musikwichtel entführt die Kinder

Musikwichtel

In die Welt der Töne, die uns täglich und überall umgeben

Musikwichtel Krabbelgruppe

Unterrichtinhalte:

  • Lieder, Reime, Kniereiter und Bewegungsspiele
  • Einbeziehen erdter Instrumente, wie Klanghölzer und Rasseln
  • musikalisches Spiel mit Tüchern, Bällen, Seifenblasen

Durch das Lernen in KLEINSTGRUPPEN max. 5 Kinder findet intensive Förderung in folgenden Bereichen statt:

  • Entwicklung der Sinne Hören, Sehen und Fühlen, sowie der Sprache
  • Schulung von Grob- und Feinmotorik
  • Konzentration
  • Ausbildung sozialer Kompetenzen

Jedem Kind ist ein Maß an Musikalität angeboren. Unsere aufgabe ist es, dieses Gespür zu Erhalten und zu Fördern. Der Musikwichtel entführt die Kinder in die welt der Töne, welche uns täglich und überall umgeben.

In Begleitung eines Elternteils können sich schon die Kleinsten mit den Begrifflichkeiten laut – leise sowie langsam – schnell zurechtfinden.

Die gemeinsam erlebten Lieder, Reime und Bewegungsspiele können zu Hause in den Familienalltag einbezogen und lebendig gehalten werden. Angesprochen sind sowohl Eltern, die selbst mirt der Musik vertraut sind, als auch jene, die bisher nur wenig oder keinen Kontakt zur Musik hatten.

Die Musikschule Preludio bietet individuell abgestimmt den Übergang in die die musikalische Früherzihung nach Brainin-Methode und den Instrumentalunterricht in den Fächern: Klavier, Violine, Violoncello, Saxophon, Gitarre und Gesang.

Der Unterricht wird 1x wöchentlich erteiltzu 45 Minuten (ausgenommen der Ferienzeiten).

Wir bieten Ihnen 1 Schnupperstunde an und keine lange Vertragsbindung.

Bei Vertragsabschluß enstehen Ihnen monatlichen Kosten von 21 Euro.

Vom Musikwichtel zum Solisten

21.04.12 LokalLust – Text: Irene Stock, Fotos: Jürgen Rustemeyer
Vom Musikwichtel zum Solisten PDF Download

Das absolute Gehör in den „Babyschühchen“ fördern. Vom Musikwichtel zum SolistenDas absolute Gehör in den „Babyschühchen“ fördern

Musikschule „Preludio“ unterrichtet nach der Brainin-Methode

Vom Musikwichtel zum SolistenVom Musikwichtel zum Solisten – LokalLust 21.Apr,12

Sie sitzen rund um den Flügel im Pfarrheim St. Antonius, fünf Jungs, zwei Mädchen. Alle im Kindergartenalter. Sie halten Holztafeln mit Notenlinien in der  Hand. Auf den kaum sichtbaren Fäden lassen sich schwarze und weiße Knöpfe auf die richtige Notenlinie schieben. Schlägt Jacek Stam einen tiefen Ton an, schieben die Kinder eine Note auf die unterste Linie der Tafel, schlägt er eine hohe Note an, rutscht eine zweite Note nach oben. Bis maximal zehn Noten, die Kinder nennen sie „Könige“, werden so über die Brainin-Tafel verteilt. Jacek Stam klopft den Rhythmus mit dem Schuh, dann geht er in einen Sprechgesang über: „ra ra ra ra – ra so.“ Und fragt: „Was für ein Lied ist das? Julius ruft:  „Hoppe, hoppe Reiter.“ Stimmt. „Die Kinder sind zwischen vier und sechs Jahre alt und können bereits nach drei bis fünf Monaten Töne unterscheiden. Dank der Brainin-Methode. Das hört sich nach „brain“, Englisch für Gehirn, an, hat aber damit nichts zu tun. Die Methode wurde von dem russischen Musikwissenschaftler Valeri Brainin entwickelt. Brainins Methode der musikalischen Früherziehung schult bereits bei Kindern ab 3 Jahren das musikalische Empfinden für Tonhöhen, Tonfolgen und Rhythmen über Hör, Seh- und Tastsinn und zielt auf den Erhalt des frühkindlichen absoluten Gehörs. Ganz nebenbei erlernen die Kinder gehörte Töne dem Klavier und dem Notensystem zuzuordnen und bekommen so eine fundierte Grundlage für das spätere Erlernen von Instrumenten.

Vor sieben Jahren gründeten Jacek und Katharina Stam ihre Klavierschule „Preludio“. Sie war 2005 dritte in Deutschland, die das Prädikat „Brainin-Musikschule“ erhielt und ihre Schüler nach dieser Methode unterrichten darf – und kann. Die Schulung der musikalischen Wahrnehmung mit der Methode von Valeri Brainin (GUS – ansässig in Hannover) ist nicht nur Basis der musikalischen Vorschule, in der inzwischen 80 Kinder unterrichtet werden. Die Methode findet Eingang in alle Unterrichtsfächer – Klavier, Stimmbildung, Gitarre, Akkordeon und Trompete. Um das zu gewährleisten, haben alle Musiklehrer bei Preludio eine besondere Ausbildung an der führenden Brainin-Musikschule in Hannover abgeschlossen.

„Preludio“ hat ein vielfältiges Angebot vom Einzelunterricht über die musikalische Früherziehung bis hin zum „Musikwichtel“. Dort können Eltern mit ihrem Nachwuchs von acht Monaten an Kinderlieder erlernen und den ersten Kontakt zur Musik herstellen. „ Die ersten musikalischen Erfahrungen sind enorm wichtig“, sagt Stam. Deshalb sollten Eltern nicht darauf verzichten – selbst wenn sie nicht so begabt sind. „Jedes Kinder wird mit dem gleichen musikalischen Talent geboren, hat ein absolutes Gehör“, sagt er. Damit es nicht verloren gehe, müsse es bereits in den „Babyschühchen“ gefördert werden.

Der Unterricht beginnt stets spielerisch. Elemente der Musiksprache werden mit Hilfe von Märchen und Abzählreimen dargestellt. Jacek Stam erzählt Geschichte vom Bäcker, dessen Backofen das ganze Brot frisst. Bereits im ersten Unterricht ist jedes Kind sofort in der Lage, mehrteilige Aufgaben im Spiel zu lösen. Dabei werden die einzelnen Elemente in ihrem Gesamtzusammenhang betrachetet: Die Kindern lernen nicht Viertel-, halbe und ganze Noten, sondern rhythmisch zusammenhängende Ausdrücke. Nicht ein einzelner Ton, sondern eine musikalische Phrase steht im Vordergrund. Tonstufen werden zunächst anhand einfacher Kinderlieder geübt und dann in Beziehung zum Grundton gesungen. Auf diesem Wege entwickelt und fördert Stam bei den Kindern bereits in der Anfangsphase des Musikunterrichts ein Gefühl für Tonalität und Harmonie Diese Erfolge von Anfang an motivieren die Kinder zum weiterlernen. „Mit dieser Basis ist es ganz einfach, später auf ein Instrument umzusteigen“, so der Halterner.

Jacek Stam ist überzeugt, dass Kinder von der Brainin-Methode profitieren. Er erzählt vom guten Körpergefühl“, das einem das Singen verschaffe, dem Einüben von Rhythmus und Disziplin, dem Gefühl für die Gruppe und für sich selbst – „die Brainin-Methode ist eine Schule fürs Leben“, so sein Fazit. Doch auch, wenn das in diesem frühen Stadium der Kindheit verpasst worden sei, sei es nie zu spät, um mit der Musik anzufangen, lacht er.

Text: Irene Stock


 

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Für Jacek Stam (60) ist das Jahr 2012 ein Jubiläumsjahr: Genau 40 Jahre ist es her, dass der gebürtige Pole seinen ersten Auftritt beim Studentenfestival in Krakau /Polen hatte – und sofort mit einem zweiten Preis ausgezeichnet wurde. Vor 20 Jahren kam er nach Haltern am See, wo er zunächst zehn Jahre in einer Musikschule unterrichtete. Am 4. Januar 2005 gründete er zusammen mit seiner Ehefrau Katharina eine eigene Musikschule. Parallel leitet er drei Chöre: den Shantychor Haltern und seit 2007 die „Chorvereinigung Haltern am See“, eine „Fusionschor“ aus den beiden Chören „MGV Frohsinn 1900“ und „Männerchor von 1921“.

Brainin-Musikschule Preludio
Jacek Stam
Lohstraße 38
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 168217
E-Mail: info (et) preludio.biz
Web: www.preludio.biz

Das absolute Gehör

Ohr

Als absolutes Gehör oder Tonhöhengedächtnis bezeichnet man die meist angeborene, aber auch erlernbare Fähigkeit eines Menschen, die Höhe eines beliebigen gehörten Tons zu bestimmen, d. h. ihn innerhalb eines Tonsystems exakt einzuordnen, ohne dabei einen Bezugston zu hören. Weitgehend ungeklärt ist, welche neuronalen Zusammenhänge für das absolute Gehör verantwortlich sind und welche Funktionen im Gehirn und Hörnerv dazu benötigt werden. [Quelle: Wikipedia]

Siehe auch: [Absolutes Gehör]

Bücher-Tipps:

  1. Musikpsychologie. Ein Handbuch.
    Ein Handbuch. von Herbert Bruhn, Rolf Oerter, und Helmut Rösing (Broschiert – August 2002)

Musikpsychologie: Das neue Handbuch von Herbert Bruhn, Reinhard Kopiez, und Rolf Oerter (Taschenbuch – 2005)

  1. Das wohltemperierte Gehirn: Wie Musik im Kopf entsteht und wirkt
    von Robert Jourdain (Taschenbuch – Mai 2001)
  2. Handbuch der Musikpsychologie von Helga de LaMotte-Haber, Helga de la Motte- Haber, Reinhard Kopiez, und Günther Rötter (Gebundene Ausgabe – Juli 2002)

  3. Musik und Emotionen: Grundlagen, Forschung, Diskussion von Jörg Schönberger (Broschiert – Mai 2006)

  4. Inner Game Musik: Der Mozart in uns. Im Buch befinden sich über 50 Übungen zum Selbststudium mit Notensätzen von Barry Green und W. T. Gallwey von Pan Books (Taschenbuch – 6 Juni 2003)

  5. Durch Musik zum Selbst: Wie man Musik neu erleben und erfahren kann von Peter M. Hamel (Taschenbuch – 1980)

  6. (This Is Your Brain on Music: The Science of a Human Obsession) By Levitin, Daniel J. (Author) Paperback on (09 , 2007) von Daniel J. Levitin von B&T (Gebundene Ausgabe – 3 August 2006)

  7. Klänge für die Seele. Mit Tönen die persönliche Entwicklung fördern von Harald Knauss (Taschenbuch – September 2000)

  8. Music and Emotion: Theory and Research. (Series in Affective Science): Theory and Research (Series in Affective Science) von Patrik N. Juslin und John A. Sloboda von Oxford University Press (Taschenbuch – 4 Oktober 2001)

  9. Physikalische und psychoakustische Grundlagen der Musik von Juan G. Roederer (Gebundene Ausgabe – Januar 2000)

  10. Exploring the Musical Mind: Cognition, Emotion, Ability, Function von John A. Sloboda von Oxford University Press (Taschenbuch – 25 November 2004)

  11. Erlebnis Zuhören. Eine Schlüsselkompetenz wiederentdecken von Volker Bernius, Regina Oehler, und Karl-Heinz Wellmann (Broschiert – Juli 2007)

  12. This Is Your Brain on Music von Daniel J. Levitin von B&T (Taschenbuch – 31 Juli 2007)

  13. Der Aufstand des Ohrs – die neue Lust am Hören. Reader neues Funkkolleg von Volker Bernius, Peter Kemper, und Regina Oehler (Broschiert – Oktober 2006)

  14. Musical Communication von Dorothy Miell, Macdonald Raymond, und David J. Hargreaves von Oxford University Press (Taschenbuch – 14 Juli 2005)

  15. The Child as Musician: A Handbook of Musical Development von McPherson von Oxford University Press (Taschenbuch – 1 Juni 2006)

  16. Musik – Kinesiologie. Kreativität ohne Streß im Musikerberuf von Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss (Taschenbuch – November 2000)

  17. Music, Motor Control, and the Brain von Eckart Altenmüller, Mario Wiesendanger, und Jürg Kesselring von Oxford University Press (Taschenbuch – 27 Juli 2006)

  18. Musikpsychologie: Jahrbuch der Musikpsychologie 17. musikalische Begabung und Expertise: Bd 17 von Klaus-Ernst Behne, Günter Kleinen, Helga de LaMotte-Haber, und Helga de la Motte-Haber (Taschenbuch – April 2004)

  19. Musikpsychologie: Musikpsychologie. musikalische Sozialisation im Kindes- und Jugendalter: Bd 19 von Klaus-Ernst Behne, Günter Kleinen, Helga de LaMotte-Haber, und Helga de la Motte-Haber (Broschiert – August 2007)

  20. Music and the Brain: Tales of Music and the Brain von Oliver Sacks von Picador (Gebundene Ausgabe – 2 November 2007)

  21. Grundlagen der Musiktherapie und Musikpsychologie von Gerhart Harrer (Gebundene Ausgabe – 1982)

  22. The Cognitive Neuroscience of Music von Isabelle Peretz und Robert J. Zatorre von Oxford University Press (Taschenbuch – 10 Juli 2003)

  23. Ganz Ohr. Interdisziplinäre Aspekte des Zuhörens (Edition Zuhören) von Volker Bernius und Hans Sarkowicz (Taschenbuch – April 2002)

  24. Das historisch-politische Lied im Geschichtsunterricht von Fridolin Wimmer (Broschiert – 1994)

27.Die Musik des Menschen von Tonius Timmermann (Broschiert – 1994)

  1. Musikpsychologie: Musikpsychologie, Bd.15, Die Musikerpersönlichkeit: Bd 15 von Klaus-Ernst Behne, Günter Kleinen, Helga de LaMotte-Haber, und Helga de la Motte- Haber (Taschenbuch – 2000)
  • Kinder singen Lieder: Über den Prozess der Kultivierung des vokalen Ausdrucks von Stefanie Stadler Elmer (Broschiert – 2002)

  • Musikpädagogische Forschungsberichte: Musikpädagogische Forschungsberichte 1994 von Heiner Gembris, Rudolf-Dieter Kraemer, und Georg Maas (Taschenbuch – 5 April 1995)

  • Musik und Emotionen. Grundlagen, Forschung, Diskussion von Jörg Schönberger (Broschiert – Mai 2006)

  • Musik und ihre Psychologien von Markus Büchler (Taschenbuch – Oktober 2000)

  • 33.Musikpsychologie in der Schule. Akademiebericht Nr. 273. Forum Musikpädagogik, Bd. 15 von Herbert Bruhn und Helmut Rösing (Taschenbuch – 2 Januar 2003)

    1. Heinrich Schütz. Eine musikpsychoanalytische Studie (Imago) von Bernd Oberhoff (Broschiert – Juni 2006)

    2. Durch Musik zum Selbst (7145 713). Wie man Musik neu erleben und erfahren kann. von Peter M. Hamel (Broschiert – 1980)

    3. Der Mozart in uns von Barry Green und W. T. Gallwey (Taschenbuch – 2000)

    4. Musikpsychologie. Eine Einführung von Helga de LaMotte-Haber und Helga de la Motte- Haber (Taschenbuch – Januar 2001)

    5. Niemand ist unmusikalisch. Nachsinnen über Ursachen von sogenannter Unmusicalität von Daniel Cerny (Broschiert – April 2006)

    6. Die Musik als Geliebte. Zur Selbstobjektfunktion der Musik (Imago) von Bernd Oberhoff (Taschenbuch – August 2003)

    7. Schnittmuster. Affektive Reaktionen auf variierte Bildschnitte bei Musikvideos von Mirjam Schlemmer-James (Broschiert – Oktober 2006)

    8. Instrumentales Üben und Aspekte der Persönlichkeit. Eine Grundlagenstudie zur Erforschung physischer und psychischer Abweichungen durch Instrumentalspiel von Christian Harnischmacher (Broschiert – 1993)

    9. Enzyklopädie der Psychologie / Serie 7: Allgemeine Musikpsychologie – Bd. 1: Bd 1 von Niels Birbaumer, Dieter Frey, Julius Kuhl, und Thomas H. Stoffer (Gebundene Ausgabe – Februar 2005)

    10. Musikpsychologie. Das neue Handbuch von Herbert Bruhn, Reinhard Kopiez, und Rolf Oerter (Taschenbuch – 2005)

    11. Nicole Oresme und der Frühling der Moderne: Die Ursprünge unserer modernen quantitativ-metrischen Weltaneignungsstrategien und neuzeitlichen Bewusstseins- und Wissenschaftskultur von Ulrich Taschow (Broschiert – 1 Januar 2003)

    12. Der Musiker und sein Instrument. Studien zu einer besonderen Form der Bezogenheit von Karin Nohr (Broschiert – März 1997)

    13. Musikpsychologie: Musikpsychologie, Bd.16, Musikpsychologie: Bd 16 von Klaus-Ernst Behne, Günter Kleinen, Helga de LaMotte-Haber, und Helga de la Motte- Haber (Taschenbuch – Oktober 2002)

    Entwicklung der musikalischen Intelligenz bei Kindern

    Entwicklung der musikalischen Intelligenz bei Kindern

    WAZ Haltern am See – 06.04.05 – gb/WAZ-Bild: LvS

    Entwicklung der musikalischen Intelligenz bei Kindern

    Klavierunterricht sowie Gehörbildung für Kinder nach der Brainin-Methode „Die Entwicklung der musikalischen Intelligenz bei Kindern“ hat in der Musikschule Preludio einen großen Stellenwert. Seit 1978 ist Jacek Stam Musikpädagoge, der nun bei Kindern verstärkt mit der Methode arbeitet, die der Russe Valeri Brainin in Hannover entwickelt hat und die bereits bei zahlreichen musikpädagogischen Konferenzen und Meisterkursen vorgestellt wurde. Danach haben Farben auf dem Notenbrett und farbige Symbole auf der Stufentafel einen großen Stellenwert, um das spielerische Lernen der Kinder ab vier oder fünf Jahren zu fördern. Während des Tages der offenen Tür können sich Eltern und Kinder am Sonntag, 10. April, ab 11 Uhr in der Musikschule Preludio, Holtwicker Straße 16, informieren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter:  www.preludio.biz