Früherziehung

Musiktheorie, Gehörbildung (Solfeggio), Musikliteratur und Komposition ab 2 Jahren

brainin_kinder_gr

Wir bieten eine besondere ganzheitliche musikalische Ausbildung, die sich an der patentierten Methode von Valeri Brainin orientiert. die bereits auf zahlreichen musikpädagogischen Konferenzen und Meisterkursen vorgestellt wurde; unter anderem in folgenden Städten: Amsterdam (Holland), Wien und Salzburg (Österreich), Florenz (Italien), Moskau und St. Petersburg (Rußland), Pretoria und Stellenbosch (Südafrika), Winchester (England), Tampa und Boston (USA), Bogota und Tunja (Kolumbien) sowie Hannover (Deutschland). Die Brainin-Methode wird bereits weltweit in verschiedenen Ländern erfolgreich verwendet. Der Früherziehung-Unterricht konzentriert sich auf die Bereiche Entwicklung des musikalischen Gehörs, Entwicklung der musikalischen Auffassungsgabe und des musikalischen Gedächtnisses, tiefes Verständnis und gesteigerte Wahrnehmung klassischer Musik und Ausbildung von Fertigkeiten, die zu ersten kompositorischen Arbeiten führen. (Über Brainin-Methode lesen Sie bitte hier)

Selbstverständlich ist ein ausschließlicher Unterricht in Musiktheorie bzw. Komposition ebenfalls möglich – auch wenn man kein Studium anstrebt. Sich selber Musik auszudenken und sie aufzuschreiben ist ein ungemein kreativer Vorgang. Hinter die Klangkulissen von Musik zu schauen, zu erkunden, welche Bauprinzipien verwendet werden, was wie wann gemacht wird, ist außergewöhnlich spannend. Es eröffnen sich dem Musizierenden neue, überraschende, tiefere Zugänge zur eigenen Arbeit und zum kompositorischen Werk anderer.

Gute Gründe

Der berühmte ungarische Komponist und Pädagoge Zoltan Kodály fordert 1951 in einer Rede bei der UNESCO:

„Die musikalische Erziehung eines Kindes sollte schon neun Monate vor der Geburt der Mutter beginnen.“

Die unbegrenzten Möglichkeiten der Musik bei der Bildung der kulturellen Identität sowie bei der Entwicklung des allgemeinen Intellekts mitzuwirken, sind wohlbekannt. Der Ausdruck „Musik macht klug“ ist seit der Langzeitstudie des Wissenschaftlers Hans Günter Bastian zum geflügelten Wort geworden. Aber nicht nur klug macht die Musik

(„…Gerade Kinder mit anfangs eher schwachem IQ haben durch die Musik im Vergleich deutlich hinzugewonnen“ – so Bastian):

Musik stärkt auch die Konzentrationsfähigkeit, Musik sozialisiert

(„…bei den Kindern mit musikbetontem Unterricht die soziale Kompetenz viel ausgeprägter ist“ – so Bastian),

und das wichtigste: Musik macht glücklich. Sie hat die besondere Gabe, menschliche Seelen zu heilen oder bei Kindern: sie nicht krank werden zu lassen. Davon sind wir vollkommen überzeugt

(„…Die Freude an der Musik als Freude am Schönen bleibt primär“ – formuliert auch Bastian).

Das Projekt, das wir Ihnen vorstellen, ist als Unterstützung der Initiative „Musikalische Früherziehung in Kindergärten“ gedacht, die von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Das Ziel dieses Projekts ist die Ausbildung des musikalischen Gehörs und des musikalischen Verständnisses, indem die musikalische Wahrnehmung in spielerischer Form mit der Brainin-Methode trainiert wird. Gewissermaßen als „Nebeneffekt“ wird mit dieser Methode die Entwicklung des allgemeinen Intellekts des Kindes und die Fähigkeit zur Konzentration erreicht, die Kinder lernen soziales Verhalten uns sie lernen das Lernen. Die wichtigsten Ziele des Projekts stimmen im allgemeinen mit den Aufgaben der Kindergärten überein, die bemüht sind, Kinder auf hohem Niveau auf die Grundschule vorzubereiten.


BÜCHER

Musik(erziehung) und ihre Wirkung, m. CD-ROM von Hans G. Bastian, Adam Kormann, Roland Hafen

Zwischen 1992 und 1998 wurde an sieben Berliner Grundschulen eine experimentalpsychologische Studie “Zum Einfluss von erweiterter Musikerziehung auf die allgemeine und individuelle Entwicklung von Kindern” durchgeführt. Das Forschungsprojekt prüfte sogenannte “Transfereffekte” des Umgangs mit Musik, d.h. konkret die Hypothese, dass das  eines Instruments, das gemeinsame Musizieren und schulischer Musikunterricht die intellektuellen, kreativen, ästhetischen, musikalischen, sozialen und psychomotorischen Fähigkeiten bzw. Begabungen von Grundschulkindern vorteilhaft beeinflussen und kann – ebenso wie Lern- und Leistungsmotivation, Engagement, Selbstständigkeit, Ausdauer, Selbstkritik u.a.m. Die vielfältigen Ergebnisse der Studie sind zum Teil sensationell und erweisen sich als gewichtiges bildungspolitisches Argument, der Musik(erziehung) in allgemein bildenden Schulen wieder mehr Zeit und Raum zu geben.

Musik und kindliche Entwicklung von Manfred Spitzer

Manfred Spitzer Musik und kindliche Entwicklung Manfred Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, erläutert, wie eminent wichtig, geistesanregend und gesundheitsfördernd Musik für (Klein)-Kinder ist, wie wir Musik nicht nur individuell erleben, sondern Musik uns auch zu Individuen macht. Gehalten am 19. Juli 2004 in Tübingen. DVD. 45 Min. Wie beeinflusst Musik die kindliche Entwicklung?

Musik bewegt die meisten Menschen tief. Sich aktiv oderpassiv mit Musik zu beschäftigen ist keinesfalls Zeitverschwendung,sondern gesund und anregend für Geist undKörper. Darum ist der Umgang mit Musik auch gerade fürdie kindliche Entwicklung von großer Bedeutung. ProfessorDr. Manfred Spitzer ist seit 1997 Ärztlicher Direktor der neugegründeten Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm.